«Wir fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn», sang die deutsche Gruppe Kraftwerk anno 1974. Heute müsste der Text wohl etwas anders lauten. Nämlich so: «Wir stehn, stehn, stehn auf der Autobahn.» Neun Millionen Stunden verbrachten die Automobilisten letztes Jahr im Stau, und das ausgerechnet auf unseren Schnellstrassen.

Da kommen die Autobahnraststätten gerade recht; dort können rauchende Motoren und Köpfe etwas abkühlen. Fragt sich nur, ob die Temperaturen nicht weiter ansteigen – weil das Essen oder der Service miserabel ist. Die gute Nachricht: Rote Köpfe gibt es kaum. Trotzdem sind die Unterschiede riesig. Wir haben 20 Raststätten unter die Lupe genommen; beachten Sie unseren Test.

Damit sind wir bereits mitten im Thema: Beobachter-Leserinnen und -Leser wissen mehr – und fahren damit besser. Erstens gibt es weniger unliebsame Uberraschungen, und zweitens zahlt sich die Lektüre oft in klingender Münze aus.

Nehmen wir zum Beispiel mich. Ohne den Ratgeberartikel wären meine Ferien bestimmt teurer geworden – weil ich vergessen hätte, vor der Abreise an meinem Handy ein paar Einstellungen zu ändern.

Anzeige

Oder nehmen wir die Geschäftsleute. Auch die zahlen zu viel. Nicht fürs Telefonieren, aber fürs Fliegen. Die Airlines verlangen nämlich selbst dort massive Zuschläge für die Business-Class, wo es im Flugzeug gar keine Business-Class gibt.

Oder nehmen wir meine Eltern. Die haben etwas mehr Erspartes als ich. Und wissen jetzt, dass sie damit auf keinen Fall zur Schweizer Spar- und Darlehenskasse AG gehen sollten, dass nicht jeder Erzbischof Gottvertrauen in Gelddingen verdient – und dass Obligationen wieder salonfähig sind.

Oder nehmen wir meine Töchter. Die tragen beide hübsche Steinketten ums Handgelenk. Je nach Steinart sollen diese «Power-Armbänder» mehr Energie oder Glück oder sonst was bringen. Die Kids finden das cool. Weniger cool: Neun von 24 Steinketten entpuppten sich als Mogelpackungen. Die Migros hat bereits reagiert und die falsche Ware aus dem Sortiment genommen. Manchmal helfen Beobachter-Artikel also sogar Nichtlesern.

Anzeige

So viel zum konkreten Nutzen dieses Heftes.

Auch Mut kann sich auszahlen – genau dafür gibt es den Prix Courage des Beobachters. Welche Kandidatin, welcher Kandidat hat ihn am meisten verdient? Entscheiden Sie mit! Jede Stimme ist wichtig!