Das Internet macht es leichter denn je, an Informationen zu kommen. Dank Suchmaschinen wie Google liegt das Wissen der Welt, oder doch ein Grossteil davon, nur wenige Mausklicks entfernt. Im Netz stehen gigantische Datenmengen bereit, um Antworten auf alle möglichen Fragen zu liefern – dies jedoch meist ausführlicher, als einem lieb ist. So liefert Google für «Weiterbildung» mehr als 680000 Treffer aus der Schweiz – ein Datendschungel, in dem man ohne Orientierungssinn schnell verloren ist.

Gut, wenn es da einen Wegweiser gibt, wie Sie ihn mit dieser Beobachter-Ausgabe erhalten: unsere neue Beilage «Kompakt» (siehe «Links zum Artikel»). Sie wird mehrmals jährlich erscheinen und gebündelten Nutzwert zu Themen des Alltags bieten. So erklärt das erste Heft Schritt für Schritt den Weg zu einer erfolgreichen Weiterbildung – von der Einschätzung der eigenen Motivation und einer Standortbestimmung über den Vergleich von Angeboten, Vertragsklauseln und Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zu Lernstrategien. Kurz: ein kompakter Leitfaden, der Ihnen hilft, Ihr Weiterbildungsziel geradlinig anzusteuern.

Um charakterliche Geradlinigkeit und Mut im Alltag geht es beim Prix Courage, den der Beobachter am 23. September zum achten Mal verleiht (siehe Artikel zum Thema «Prix Courage: Münsingen macht Mut»). 71 Kandidatenvorschläge sind eingegangen – fast doppelt so viele wie 2004 –, und sechs von ihnen hat die Redaktion für die Endausscheidung nominiert (siehe Nebenartikel «Prix Courage 2005: Die Nominierten im Überblick»).

Mut hat verschiedene Gesichter: Es gibt den Mut der unerschrockenen Retter – wie während der Unwetterkatastrophe der letzten Woche –, aber auch den Mut, der leider nicht nur ungeteilte Bewunderung auslöst. Wer etwa Vorgesetzte beim Betrug erwischt oder der Obrigkeit die Stirn bietet, muss oft mit Anfeindungen und handfesten Nachteilen rechnen. Es ist erfreulich, dass solche Zivilcourage dieses Jahr bei den Kandidatenvorschlägen zahlreicher als sonst vertreten war.

Vielleicht gewinnt allen Pessimisten zum Trotz diese Form des Mutes doch an Boden – wie in der Berner Gemeinde Münsingen, die dieses Jahr dem Thema Zivilcourage breiten Raum schafft. Lesen Sie ausserdem die Porträts, wer in die engere Wahl für den Prix Courage kommt und wie Sie selbst abstimmen können.

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