Was werden Sie heute Abend essen? Ein Kalbsschnitzel mit Gemüse und Teigwaren? Oder ein Birchermüesli mit Vollkornbrot? Oder einen Salatteller?


Was immer es ist: Es ist zweitrangig! Denn Ernährung «ist einfach mehr als das Steak auf dem Teller oder der Apfel am Baum», schreibt das deutsche Zukunftsinstitut und blickt in seiner Studie «Future Food» weit über den Tellerrand hinaus. «Wir nehmen Nahrung nicht mehr bloss auf, um unseren Hunger zu stillen, sondern um unsere Lebensqualität zu erhöhen.»


Kohlenhydrate, Vitamine, Proteine oder Mineralstoffe sind im Menüplan der Zukunft nur noch Beigabe. Die Hauptgänge bestehen aus Performance Food (Lebensmittel mit Zusatznutzen), Ethic Food (Das gute Gewissen
isst mit), Handheld Food (Massgeschneidertes für Simultanesser), Mood Food (Nahrungsaufnahme als Emotionsmanagement) oder Clean Food (für Allergiker und Puristen). Wer davon nicht satt wird, konsultiert seinen persönlichen Nutrition Coach und lässt sich einen Masterplan für den optimalen Mix erarbeiten.


Falls Ihnen die Lust aufs Abendessen jetzt vergangen ist, lassen Sie es einfach weg. Damit liegen Sie voll im Trend: Dinner Cancelling nennt sich das und wird von Ernährungsfachleuten wärmstens empfohlen – am besten dreimal die Woche.


Sie können aber auch dieses Gesundheit-Extra lesen und sich zu einem guten Glas Wein anregen lassen. Oder – ebenso sinnvoll – zu einem Kochkurs: Denn wer gelernt hat, aus frischen, von Hand bearbeiteten Nahrungsmitteln eine Mahlzeit zuzubereiten, wird genau das erfahren, was die Zukunftsforscher der Ernährung zuschreiben: mehr Lebensqualität.

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