Der Beobachter ist eine Institution. Er kämpft für Recht und Gerechtigkeit. Er steht auf Ihrer Seite, wenn es darum geht, Ihre berechtigten Ansprüche als Konsumentin, Bürger oder Arbeitnehmerin durchzusetzen, sich gegen unsaubere Geschäftsmethoden zu wehren oder staatliche Willkür abzuwenden. Er erscheint zusammen mit der «Weltwoche», der «Bilanz» und der TV-Programmzeitschrift «TR7» im Verlagshaus Jean Frey AG. Sie als Leserin oder Leser des Beobachters konnten mitverfolgen, wie er sich kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert hat. In seiner redaktionellen Qualität, in seinem grafischen Auftritt und vor allem in der Beratungsleistung. Die grossen Anstrengungen und Investitionen haben sich ausgezahlt: Heute zählt jede Ausgabe mehr als eine Million Leserinnen und Leser, und das Beobachter-Beratungszentrum erteilt jährlich über 70000 Auskünfte und Ratschläge es ist damit die grösste Leserberatungsstelle der Schweiz.

So ein Leistungsausweis ergibt sich nicht von heute auf morgen. Dahinter stecken 75 Jahre Engagement in Redaktion und Verlag. Auch Ivo Bachmann, seit 1986 beim Beobachter und seit 1996 Chefredaktor, sowie Philippe Ruedin, seit 1984 beim Beobachter und seit 1999 Leiter des Beratungszentrums, haben grossen Anteil an diesem Erfolg. Sie verlassen den Beobachter wegen unterschiedlicher Vorstellungen um die neue Besitzerstruktur unseres Verlagshauses. Ich bedaure ihren Entscheid, danke ihnen persönlich und im Namen der Jean Frey AG für ihre engagierte Arbeit und wünsche ihnen für ihre Zukunft alles Gute.

Als Chef der Jean Frey AG übernehme ich ab sofort, bis die Nachfolge geregelt ist, interimistisch die redaktionelle Leitung des Beobachters. Ich werde mich dafür einsetzen, dass er der unbestechliche Kämpfer gegen Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit bleibt.

Die wichtigste Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit des Beobachters, für engagierten Journalismus und für engagierte Beratung ist die redaktionelle Unabhängigkeit. Die neuen Besitzer sowie der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Jean Frey AG sind sich dessen bewusst und haben das bestehende Redaktionsstatut ausdrücklich bestätigt, das diese Unabhängigkeit festschreibt und garantiert. Die Beobachter-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter bleiben zudem dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt. Damit steht fest, was für Sie und für uns das Wichtigste ist: Der Beobachter bleibt Ihr Beobachter.

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