Bereits nach zwei Beobachter-Ausgaben verabschiede ich mich wieder von Ihnen als interimistischer Chefredaktor. Es war – wie im letzten Editorial angekündigt – mein Ziel, den Chefredaktorposten beim Beobachter rasch und optimal neu zu besetzen. Das ist gelungen: Der neue Beobachter-Chefredaktor heisst Balz Hosang. Er tritt sein Amt am 1. Mai an.

Balz Hosang ist als langjähriger Redaktionsleiter beim Schweizer Fernsehen und als Autor diverser Dokumentarfilme bestens bekannt. Seine Mitarbeit an den SF-DRS-Sendungen «Kassensturz», «CH-Magazin», «Rundschau», «SF Spezial» und «Quer» bildet eine ideale Voraussetzung für die Übernahme der Redaktionsverantwortung beim Beobachter. Zudem kennt er sein neues Arbeitsfeld bereits, denn die Kooperation zwischen dem Beobachter und «Quer» geht auf ihn zurück.

Der 54-jährige Familienvater ist aufgrund seiner bisherigen journalistischen Tätigkeit und Erfahrung ein Garant für Kontinuität und Qualität beim Beobachter. Er wird zusammen mit seinen Redaktionskolleginnen und -kollegen dafür sorgen, dass der Beobachter die wichtigste und attraktivste journalistische Plattform im fairen Kampf um Recht und Gerechtigkeit in der Schweiz bleibt.

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Die neue Führung übernimmt den Beobachter in bester Verfassung. Die Auflageentwicklung liefert den Beweis: Die neue, von der unabhängigen AG für Werbemedienforschung beglaubigte Auflage beträgt 335226 Exemplare. Das ist auf bereits sehr hohem Niveau ein weiteres Wachstum von 857 Exemplaren im letzten Jahr. Auch die Zahl der Leserinnen und Leser ist beeindruckend: 1059000 Menschen lesen den Beobachter – das schafft kaum ein anderes Magazin in der Schweiz. Ich danke Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihr anhaltendes Interesse und Ihre Treue. Und ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Team, die das Beobachter-Angebot so interessant machen, dass immer mehr Menschen die Zeitschrift, die Extras, die Ratgeberbücher und das Internetangebot unter www.beobachter.ch nutzen. Das Beratungszentrum erzielte im letzten Jahr mit über 70000 erteilten Ratschlägen sogar einen Rekord.

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Ich selber werde mich jetzt ganz auf die Führung der Jean Frey AG, des Verlagshauses, in dem der Beobachter zusammen mit der «Weltwoche», der «Bilanz» und der Programmzeitschrift «TR7» erscheint, konzentrieren. Wir arbeiten an einem stabilen Umfeld, in dem ein mittelgrosses Schweizer Verlagshaus erfolgreich sein kann.

Ich wünsche Balz Hosang und seinem Team einen guten Start und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine anregende, kurzweilige Lektüre.