Einkaufsliste für 4 Personen

Preis: unter 15 Franken

  • 660 Gramm Ricotta
  • 2 Eigelb
  • 1 Teelöffel Salz
  • 200 Gramm Mehl
  • 2 Esslöffel Mohn
  • 80 Gramm geriebener Parmesan
  • 3 rote Zwiebeln
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Sambal Oelek
  • 2 Esslöffel Balsamico-Essig, rot
  • 80 Gramm Butter
  • 1/2 Säckli frischer Salbei

Zubereitung

Zeitaufwand: 40 Minuten

  • Von Ricotta bis Parmesan alle Zutaten der Liste rechts gut miteinander verkneten. Das geht am besten mit dem Handmixer, der Teig ist ziemlich klebrig. In einer ­grossen Pfanne Salzwasser aufsetzen.

  • Für die Füllung die Zwiebeln in Würfel schneiden und mit etwas Salz im Olivenöl andünsten. Sie sollen nur weich, nicht braun werden. Dann Zucker, Sambal Oelek und Essig dazugeben und noch weiter dünsten, bis Letzterer eingedampft ist.

  • Den Teig mit gut bemehlten Händen in 16 Teile teilen, jedes Teil in der Handfläche etwas flachdrücken und einen Teelöffel voll Zwiebelmasse in der Mitte draufgeben. Dann die Teigrondellen zu ­Kugeln formen und darauf achten, dass die Nahtstellen gut verschlossen sind. Die Kugeln ins siedende Wasser geben und – bei Platzmangel in der Pfanne in zwei Durchgängen – etwa 20 Minuten sanft ziehen lassen.

  • Die Butter aufschäumen und die Salbeiblättchen darin leicht knusprig braten. Über die gut abgetropften Kugeln geben.

Rauschwirkung des Mohns

Mohnsamen werden aus den Kapseln des opiathaltigen Schlafmohns gewonnen. Wer jedoch auf rauschähnliche Zustände durch den Genuss von Mohnbällchen oder Mohnbrötchen hofft, muss enttäuscht werden: Die Hitze beim Backen oder Kochen zerstört die Opiate.