Preis: unter 10 Franken

  • Galiamelone

  • zwei Zweige frischer Basilikum
  • 1/4 Liter Buttermilch
  • 1 Deziliter Rahm
  • 1 kleine Chilischote
  • Salz

Zeitaufwand: 10 Minuten zubereiten, 2 Stunden kalt stellen

  • Melone schälen, entkernen, grob würfeln und mit dem Basilikum in eine hochwandige Schüssel oder einen Standmixer geben. Buttermilch und Rahm dazugiessen.

  • Chilischote entkernen. Testen, wie scharf sie ist: einen Finger der Hand, die die Schote beim Entkernen gehalten hat, vorsichtig ablecken. Dann deutlich ­weniger, als man zu ertragen glaubt, in den Mixer oder die Schüssel geben – die Schärfe nimmt massiv zu, weil man die Suppe nicht sofort isst, sondern erst noch kalt stellt. Falls kein Standmixer vorhanden ist, die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, es dürfen aber ruhig noch einige Melonenstückchen vorhanden sein. Mit Salz abschmecken und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

  • Dieses Hochsommergericht eignet sich auch sehr gut für ein Picknick. Einfach in eine gut verschliessbare Flasche abfüllen und dann in Plastikbechern servieren.

Leider sieht man Chilis nicht an, wie scharf sie wirklich sind, und auch Bezeichnungen sind nicht verlässlich – probieren ist nötig, will man böse Überraschungen vermeiden.

Es gibt übrigens eine Einheit, in der sich Schärfe ausdrücken lässt: Scoville. Sie gibt die Menge von Wasser an, die es braucht, um das in den Paprikaschoten enthaltene, für die Reizung der Schleimhäute zuständige Capsaicin zu neutralisieren. Entwickelt wurde die Scoville-Skala 1912 vom US-amerikanischen Pharmakologen Wilbur Lincoln Scoville.