Preis: unter 20 Franken

  • 3 rohe Pouletoberschenkel
  • 1 Rüebli
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 50 Gramm Suppensellerie
  • 1 Briefchen Safran
  • 75 Gramm sehr kalte Pouletbrust
  • 5 Stängel Koriander
  • 1 Eiweiss
  • 50 Gramm sehr kalter Vollrahm
  • 1 Teelöffel weisser Vermouth

Zeitaufwand: 1 1⁄4 Stunde

  • Pouletoberschenkel, Safran und Suppen­gemüse mit 1,2 Liter Wasser aufsetzen. Salzen und kurz aufkochen. Dann eine Stunde leise kochen lassen. Das kann auch schon am Vortag geschehen.

  • In der Zwischenzeit die Pouletbrust klein schneiden und mit dem zerzupften Koriander und Salz sowie Pfeffer nach Belieben in einen Cutter oder eine Küchenmaschine geben. Notfalls gehts auch mit dem Stabmixer. Klein hacken. Dann das Eiweiss mitmixen, danach den Rahm und zum Schluss den Vermouth unterrühren.

  • Die Suppe durch ein feinmaschiges Sieb geben. Die Karotten und die Lauch­stange hübsch in Form schneiden und auf Teller verteilen. Pouletoberschenkel aufbewahren (siehe unten). Die Suppe zum Sieden bringen. Mit zwei Teelöffeln von der Hühnermasse Nockerln abstechen und diese 5 bis 10 Minuten in der Suppe sachte durchziehen lassen.

Wer es eilig hat mit dem obenstehenden Rezept, nimmt fertige Hühnerbouillon und gibt einfach Safran dazu. Ist aber schade, denn aus den gekochten Pouletoberschenkeln lassen sich feine Sandwiches zubereiten: Haut entfernen, Fleisch vom Knochen lösen, zerzupfen und mit fein geschnittenem Stangensellerie, etwas Zitronensaft, einer Prise Paprika und Sauerrahm oder Mayonnaise anmachen. Nachwürzen und in eine Brottasche klemmen.