Zutaten

- für 6 bis 8 Personen als Beilage zu Fleisch

- für 4 Personen als Hauptgericht zu Salat

500 Gramm mehlig


auskochende Kartoffeln


Salz


350 bis 400 Gramm grüne Buschbohnen


150 bis 180 Gramm frische


weisse Brotkrumen (1)


1,8 Deziliter Milch


0,5 Deziliter Olivenöl


2 Knoblauchzehen


2 Esslöffel frische Oreganoblättchen, fein geschnitten


2 Esslöffel frischer Prezzemolo, gehackt


180 Gramm Parmesan


100 Gramm Ricotta


3 Eier


Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle


2 bis 3 Esslöffel frische Brotkrumen (2)

Vorbereitungen

Die ungeschälten Kartoffeln in kaltem Salzwasser aufsetzen.


Garen, schälen und in Würfel schneiden.


Durchpressen, wie für Püree, und die Masse warm halten.


Die Bohnen entfädeln und in kochendem Salzwasser garen. Ziemlich fein hacken.


Die Brotkrumen (1) in der Milch einweichen.


Drei Esslöffel Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch dazupressen und weiter erhitzen, bis es zu duften beginnt. Die gehackten Kräuter und die gehackten Bohnen dazufügen. Unter Wenden erhitzen.

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Die Masse unter die durchgepressten Kartoffeln mischen.


Ausgedrückte Brotkrumen (1), Ricotta, Eier und Parmesan dazufügen und alles sehr kräftig abschmecken.

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.


Ein rundes Backblech oder eine Quicheform mit Olivenöl einpinseln.


Die Kartoffelmasse einfüllen und mit einem nassen Spatel glatt streichen. Mit Brotkrumen (2) bestreuen.


Mit einem Messer Striche auf die Oberfläche des «polpettone» eingravieren.


Wenig Olivenöl darüber träufeln und im Backofen in zirka 30 bis 35 Minuten goldbraun backen.

Tipps des Küchenchefs

Verwenden Sie möglichst trocken auskochende Kartoffeln. Diese nehmen die Zutaten am besten in sich auf.


Garen Sie die Kartoffeln in ihrer Schale. So nehmen sie nicht nur weniger Wasser auf, sondern behalten ihre Aromastoffe.


Die geschälten und gewürfelten Kartoffeln sollten etwas trocknen können, bevor man sie weiterverwendet. Am besten geschieht dies im offenen heissen Backofen, bis sich die Schnittkanten der Kartoffeln leicht weisslich verfärben.


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Die Grundmasse muss kräftig abgeschmeckt werden. Am besten eignet sich eine gehörige Dosis frisch gemahlenen Pfeffers.


Kräuter im Knoblauchöl gut erhitzen. Nur so verliert das kräftige Blattgrün seine stechende Note, und die Kräuteraromen können sich mit dem süssen Knoblauch zu runder Würzigkeit verbinden.


Der «polpettone» eignet sich sowohl als Hauptspeise wie auch als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten oder als lauwarmes Antipasto. Mit etwas Meersalz aus der Mühle und süssem Olivenöl überträufelt, schmeckt er hervorragend zu einem Salat.