Zutaten für 4 Personen

12 vollreife, möglichst runde Fleischtomaten

250 Gramm Risottoreis

Salz und Pfeffer aus der Mühle

2 bis 3 Esslöffel gehackte Petersilie

2 bis 3 Knoblauchzehen

5 Esslöffel Olivenöl

2 bis 4 Basilikumblätter

etwas Erdnussöl

Vorbereitung

Von den gewaschenen Früchten einen Deckel abschneiden.


Mit einem Kaffeelöffel vorsichtig das Fleisch samt Saft aus dem Fruchtinneren lösen, ohne dass die Aussenhaut der Tomaten beschädigt wird.


Die Tomaten innen leicht salzen und umgekehrt auf ein Sieb legen. Den ausfliessenden Saft auffangen.


Das herausgelöste Fleisch mit dem Stabmixer pürieren und den Saft durch ein Sieb auffangen.


Den ungewaschenen Reis in einer Schüssel mit dem durchgepressten Knoblauch, dem Salz, dem Pfeffer und etwas Olivenöl vermengen.


Den aufgefangenen Saft mit dem Rest des Olivenöls vermischen.


Schliesslich die Basilikumblättchen zwischen den Fingern zerreissen und darunter geben.

Zubereitung

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.


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Die Tomaten zur Hälfte mit der Reismasse füllen.


Eine feuerfeste Schüssel mit einem Hauch Erdnussöl auspinseln. Die Tomaten hineinsetzen.


Die «Tomatensaftmischung» über den Reis in die Tomaten giessen. Die Deckel auf die Früchte aufsetzen und alles in den Backofen schieben.


Zirka 45 bis 60 Minuten garen. Der Reis sollte dann «al dente» sein, wenn man die Tomaten serviert oder abkalten lässt.


«Pomodori con riso» werden heiss oder zimmerwarm aufgetragen. Als Beilage eignet sich Salat.

Die Tricks

Nur vollreife Tomaten lassen das Gericht perfekt gelingen. Man erkennt diese Früchte am starken Duft, den sie am Stielansatz ausströmen.


Die Südländer kaufen und verwenden Tomaten auch dann, wenn sie erst ansatzweise rot sind. Allerdings besitzen diese Früchte einen höheren Anteil an Solanin, wie es in Nachtschattengewächsen vorkommt. Dieses kann zum Beispiel Arthritis-, Rheuma- und Gichtanfälle auslösen. Es ist also Vorsicht geboten mit unreifen Tomaten.


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Risottoreis gehört zur Familie des Langkornreises. Allerdings nicht ganz, denn er ist nicht so schlank gewachsen wie etwa Basmatireis, sondern besitzt in der Kornmitte einen kleinen Bauch. Weil dieser bei perfektem Risotto nicht vollständig durchgart, besitzt er beim Genuss noch etwas Biss. Man bezeichnet diesen Garpunkt mit «al dente».


Im Gegensatz zum asiatischen Langkornreis wird Risottoreis vor dem Garen nicht mit kaltem Wasser gewaschen. So verbleibt eine dünne Reisstärkeschicht auf der Oberfläche des Korns haften. Dieses bindet den Reis während des Kochens zu sämiger Konsistenz.


Während sich der Tomatensaft mit den Aromen des rohen Basilikums anreichert, dringen die Würzaromen in das noch rohe Reiskorn ein und verleihen diesem einen speziell raffinierten Geschmack. Weil das Reiskorn nicht vollständig durchgart, besitzt das Gericht ein absolut unverwechselbares Aroma.


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Wenn Sie die Tomatensaftmischung nicht vollständig aufbrauchen, giessen Sie diese während der letzten Viertelstunde rund um die gefüllten Tomaten in die Schüssel. Dadurch bildet sich eine dunkelbraune, köstliche Sauce, die beinahe wie Bratensaft schmeckt. Konzentriert sich diese Sauce jedoch zu stark, verlängern Sie sie mit etwas kaltem Wasser.