Zutaten für etwa 75 Stück:

115 Gramm Butter

1,4 Deziliter Milch

30 Gramm Hefe

750 Gramm Mehl

20 Gramm Salz

45 Gramm Parmesan, frisch gerieben

Die Milch mit der Butter

Zubereitung

Die Milch mit der Butter

in einem Pfännchen so weit erhitzen, bis die Butter schmilzt. Vom Feuer nehmen, lauwarm werden lassen und die zerbröselte Hefe darin unter Rühren auflösen.


Das Mehl in eine grosse runde Schüssel sieben. Eine Delle in die Mitte des Mehls formen. Das Salz rund um diese Vertiefung streuen. Nach und nach die vorbereitete Milch in die Delle giessen und erst mit zwei Fingern, dann mit der ganzen Hand einen Teig mischen. Den Parmesan dazufügen und einen Teigball formen.


Diesen in eine Schüssel legen und mit einem sauberen Tuch zudecken. Bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten gehen lassen. Zusammenkneten und nochmals 30 Minuten gehen lassen.


Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.


Die Hälfte des Teigs zu einem ein Zentimeter dicken Rechteck auswallen. Streifen von etwa 15 Zentimeter Länge schneiden. Diese Stücke zwischen den Händen zu dünnen Streifen rollen.


Auf einem gut bebutterten Backblech auslegen und in der Mitte des Backofens in zehn bis zwölf Minuten knusprig, aber keinesfalls dunkel backen.

Die Tricks

Lösen Sie die Hefe in bloss noch knapp lauwarmer Milch auf. Hefeorganismen sterben bei allzu hohen Temperaturen sehr rasch ab oder werden zumindest davon geschwächt. Der Teig kann dann nicht mehr so aufgehen, wie er sollte.


Jedes Mehl sollte vor dem Verarbeiten gesiebt werden. Dabei wird es durchlüftet und besitzt nicht nur ein anderes Backverhalten, sondern entwickelt auch einen ganz anderen Geschmack.Je nach Herkunft und Alter des Mehls ist es mehr oder weniger trocken. Das bedeutet, dass die Flüssigkeitsaufnahme des Mehls völlig verschieden sein kann. Es liegt also an Ihnen, die Flüssigkeitsmenge abzuschätzen, die für den Teig benötigt wird.Damit die Luftbläschen im Teig möglichst klein bleiben, schlagen Sie den Teig bereits nach 30 Minuten zum ersten Mal zusammen. Würden die von der Hefe produzierten Luftbläschen zu gross, würden die Grissini so zerbrechlich wie Biskuits.


Grissini sollen vor allem eines sein: knusprig. Also formen Sie sie so dünn wie möglich. Bleistiftdicke Teigstränge backen linealdick aus. Stücke von doppelter Stricknadeldicke backen bleistiftdick aus.


Am besten schmecken hausgemachte Grissini backofenfrisch. Wie gute Guetsli lassen sie sich aber auch aufbewahren. Sie müssen dann allerdings vor dem nächsten Auftragen noch einmal im heissen Backofen erwärmt werden.