Zutaten für 6 Personen

  • 1 Kilogramm Erbsen, in der Schote
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 3 Esslöffel Erdnussöl
  • 20 bis 25 Pfefferminzblätter
  • Salz und weisser Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Prisen Zucker
  • 1 bis 1,2 Liter Hühnerbrühe
  • zirka 2 Deziliter Rahm
  • 6 Esslöffel Schlagrahm
  • Für die Hühnerbrühe:
  • 4 Hühnerschenkel
  • 1 Zwiebel
  • 4 Karotten
  • 1/3 Sellerieknolle
  • 2 Lauchstangen
  • etwas Selleriegrün
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 Gewürznelke
  • 4 bis 6 schwarze Pfefferkörner
  • Salz

Zubereitung der Hühnerbrühe
Die Hühnerschenkel in kaltem Salzwasser aufsetzen, zum Kochen bringen, abschütten und kalt überbrausen. Erneut in kaltem Salzwasser aufsetzen, zum Köcheln bringen, abschäumen und die Zwiebel sowie die geschälten, gevierteilten Karotten, die gescheibelte Sellerieknolle und das Weisse vom Lauch dazufügen. 15 Minuten köcheln. Dann alles Lauchgrün und Selleriegrün auf die Suppe legen und erneut 15 Minuten köcheln. Wann immer die Suppe zu stark aufkocht, etwas kaltes Wasser dazugiessen.

Jetzt die Gewürze einlegen und alles 15 Minuten ziehen lassen. Abgiessen. Das Gemüse zu einer Gemüsepüreesuppe verwenden, das Hühnerfleisch zu einem Fleischsalat.

Zubereitung der Suppe
Die ausgelösten Erbsen in viel stark siedendem Salzwasser blanchieren. Abgiessen und in kaltem Wasser abschrecken.

Die gewürfelte Zwiebel im heissen Erdnussöl anziehen, die Pfefferminzblättchen in groben Streifen dazufügen und alles kurz anziehen. Wenn feiner Minzenduft aufsteigt, die Erbsen dazugeben und unter weiterem Wenden anwärmen. Salzen und wenig zuckern. Deckel auflegen, Saft ziehen lassen und dann mit der heissen Bouillon auffüllen. Zum kurzen Kochen bringen, pürieren und abkalten lassen.

Mit dem flüssigen Rahm aufmixen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und einer Spur Zucker abschmecken. In Suppenteller schöpfen, mit einem Esslöffel Schlagrahm mischen und geniessen.

Die Tricks

  1. Lösen Sie die Erbsen erst im letzten Moment aus ihren Schalen heraus – Sie bringen so ein wirklich einzigartiges Aroma ins Gericht. Blanchieren Sie die Erbsen sofort, auch wenn Sie das Gemüse erst am nächsten Tag weiterverwenden werden. So bleiben die grüne Farbe der Erbsen und ihr frisches, süsses Aroma erhalten.

  2. Ziehen Sie die Pfefferminzblätter erst dann im Erdnussöl an, wenn die Zwiebelwürfelchen schon perfekt geschmort sind, also ein Maximum an Süsse entwickelt haben. Erwärmen Sie die Kräuterblätter nur so lange, bis sie ihren Minzenduft entwickeln. Wenn Sie die Kräuter zu lange anziehen, verlieren sie nicht nur die appetitliche Farbe, sondern auch das frische Aroma.

  3. Legen Sie die grünen Pflanzenteile am Schluss der Kochzeit auf die Hühnerbrühe. Die kräftigen Tannine und das Blattgrün klären dann die Suppe zusätzlich.

  4. Unterschätzen Sie die Würzkraft von Zucker in diesem Gericht nicht. Würzen Sie bloss prisenweise und kontrollieren Sie das Ergebnis nach jeder Zuckerzugabe. Wenn Sie nämlich zu viel Zucker dazugeben, lässt sich das Ergebnis kaum mehr korrigieren.

  5. Weisser Pfeffer ist der gewaschene schwarze Pfeffer. Weisser Pfeffer würzt keinesfalls so komplex wie schwarzer Pfeffer. Aber in gewissen Speisen bringt er mit seiner spitzen Schärfe den richtigen Würzanteil. Zudem sieht man ihn in hellen Speisen nicht.

  6. Mischen Sie den geschlagenen Rahm erst im Teller unter die kalte Suppe. So bringt dieser zusätzlich schaumige Luftigkeit ins Gericht.
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