Für 2 bis 3 Backbleche

120 Gramm weisser Brotteig

130 Gramm Olivenöl, süss

4 Eier

600 Gramm Weissmehl

100 Gramm Griesszucker

je 80 Gramm Rosinen und Pinienkerne

40 bis 50 Gramm kandierte Orangenschale,

sehr klein gewürfelt

etwas Zuckersirup

Den Brotteig mit 50 Gramm Olivenöl und zwei Eiern verkneten. Nach und nach 200 Gramm Mehl dazugeben. Mit einem Küchentuch bedecken und an einem nicht zu warmen, aber keinesfalls zu kühlen Ort für drei Stunden gehen lassen.

Nun die restlichen 400 Gramm Mehl, zwei Eier, 80 Gramm Olivenöl und den Zucker darunter kneten. Die Pinienkerne auf einem Backblech in den 120 Grad warmen Backofen schieben und langsam und unter allfälligem Rütteln des Backblechs rundum goldgelb rösten. Abkalten lassen.

Die Rosinen, die Pinienkerne und die Orangenschalenwürfel unter den Teig kneten. Vom Teig längliche Würste von 2,5 Zentimeter Durchmesser formen, mit einem Wallholz auf vier Millimeter Dicke wallen und 2,5 Zentimeter breite Streifen schneiden. Diese wiederum in fünf bis sechs Zentimeter lange Stücke schneiden und die Backbleche damit belegen. Über Nacht in einem warmen Raum gehen lassen.

Im 230 Grad heissen Backofen in etwa acht Minuten backen. Herausziehen und mit etwas Zuckersirup bestreichen. Zwei Minuten lang im Backofen gelb überbacken und sofort herausnehmen. Abkalten lassen und in Blechdosen aufbewahren.

Die Tricks

  1. Fixfertigen Brotteig gibts auch beim Grossverteiler im Kühlregal. Allerdings ist dieser Teig meist etwas älter und besitzt weniger Triebkraft als jener, den Sie beim Bäcker kaufen können. Mit frischem Teig werden die Maritozzi zwar nicht höher, aber unvergleichlich lockerer.
  2. Für süsses Gebäck sollten Sie auch «süsses Olivenöl» verwenden. Es lohnt sich, dieses vor dem Kauf zu verkosten. Besonders Ligurien und Sizilien liefern wunderbar runde, süsse Olivenöle.
  3. Wann immer Sie Nüsse rösten, gilt die Grundregel: dabeistehen und das Rösten ganz genau begleiten. Eine Verfärbung der Nüsse beginnt nämlich erst dann, wenn die Nüsse vollständig durchwärmt sind. Anschliessend verwandelt sich der Fruchtzucker sehr schnell in Caramel. Kaum verfärben sich die Nüsse, müssen sie auch schon aus dem Backofen genommen werden.
  4. Maritozzi enthalten wenig Zucker. Deshalb schmecken sie beim ersten Verkosten auch nicht sehr süss. Erst beim intensiven Kauen entwickeln sich die einzelnen Aromen und machen damit den Genuss je länger, desto intensiver.
  5. Einen einfachen Sirup stellen Sie aus 50 Gramm Zucker und einem Deziliter Wasser her. Aufkochen lassen, zugedeckt von der Platte nehmen und abkalten lassen.
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