Nein. Es ist sehr zu empfehlen, dass Sie mit Ihrer Mutter ein Entgelt vereinbaren. Zum einen gibt es der Pflegebedürftigen ein gutes Gefühl, dass sie Ihnen nichts schuldig bleibt und kein schlechtes Gewissen haben muss. Zum anderen haben auch Sie Gewissheit, dass die Unterstützung wichtig und wertvoll ist.

Am besten schliessen Sie einen Pflegevertrag auf unbestimmte Zeit ab. Darin wird vereinbart, wie viel Wohnraum Sie zur Verfügung stellen, welcher Mietanteil angerechnet wird und wie hoch der Betrag für Verpflegung, Haushalt und Pflege ist. Die Entlöhnung kann nach Stunden oder mit einer monatlichen Pauschale erfolgen. Der Vertrag ist beidseitig kündbar oder löst sich bei Umzug ins Pflegeheim oder Tod auf. Vorschläge über die Höhe der Entschädigung und Musterverträge erhalten Sie bei den regionalen Beratungsstellen der Pro Senectute.