• Essensritual
    Bis die Kinder das Besteck richtig im Griff haben, braucht es Zeit. Hilfreich kann eine fixe Mahlzeit sein, bei der Kinder - und Eltern - «die Sau ablassen» dürfen. Was nicht ganz verboten ist, verliert nach und nach seinen Reiz.
  • Belohnungsritual
    Für besondere Erfolge wie gute Schulnoten oder gelungene Bastelarbeiten ist eine kleine Anerkennung motivierend, zum Beispiel am Familientisch ein Teller mit Goldrand, Kerzen und ein Lieblingsdessert.
  • Ämtliritual
    Bei mehreren Kindern ist ein Ämtliplan hilfreich. Hier können die Kleinen nachsehen, wer an der Reihe ist, und sich dabei vergewissern, dass die Arbeiten gerecht aufgeteilt sind. Eine weitere Möglichkeit für die Zuteilung ist der «Wer kommt dran?»-Würfel.
  • Hausaufgabenritual
    Das Kind soll in Ruhe zu Hause ankommen. Eine halbe Stunde Pause mit einem Zvieri bringt Entspannung. Eine stille, harmonische Umgebung fördert die Konzentration. Zur Belohnung lässt man dem Kind nachher Zeit für Spiel und Spass.
  • Zügelritual
    Ein Wohnungswechsel ist für Kinder mit Verlustgefühlen und Unsicherheit verbunden. Um sich von seiner gewohnten Umgebung zu verabschieden und das neue Zuhause willkommen zu heissen, kann man als Symbole zwei Decken auf den Boden legen. Auf der einen singt die ganze Familie sitzend ein Abschiedslied, auf der anderen ein Begrüssungslied.
  • Fluchritual
    Kinder sind oft schwer vom Fluchen abzubringen. Ein Ritual kann Wunder wirken. Am Mittagstisch lässt die Mutter eine Papiertüte von Kind zu Kind gehen. Jedes schreit aus vollem Hals seine Schimpfwörter hinein. Dann verschliesst die Mutter die Tüte und schmeisst sie in den Abfalleimer.