Fragt nicht. FRAGT EINFACH NICHT.

Gebt nicht vor, einen Stift oder ein Blatt Papier zu suchen, wenn ihr in unseren Taschen wühlt.

Nennt uns nicht «Schatz» oder «Maus» oder sonstwie, wenn Freunde bei uns sind. Und setzt euch nicht zu uns, wenn wir ein Video schauen.

Zeigt nicht auf ein anderes Kind, das sein T-Shirt in der Hose trägt, und sagt uns nicht, wie nett ihr das findet.

Tut nicht so, als würdet ihr unsere Musik mögen. Und wenn sie euch wirklich gefällt, sagt es bitte keinem.

Erzählt uns vor den Ferien nicht, dass da Kinder in unserem Alter sein werden, und versucht ja nicht, uns eines von ihnen vorzustellen.

Sind wir hungrig, müsst ihr uns einfach abfüttern. Wir wollen dann nur essen und keine Fünf-Gang-Menü-Erfahrung machen.

Kommt nie unangemeldet in die Schule.

Erzählt uns nicht, wir hätten nur eine Viertelstunde gelernt, wenn wir sagen, es sei eine volle Stunde gewesen.

Winkt uns nicht zu und ruft auch nicht vom Skilift aus unseren Namen.

Quelle: «Wie meine Eltern mir den letzten Nerv rauben – 220 Don’ts für Eltern», geschrieben von Zack Elias und Travis Goldman, zwei Teenagern aus New York; Fischer-Taschenbuch, 2003, neun Franken. Hilfe

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