Es gibt viele Hunde, die Schokolade mögen. Aber Achtung: Sie ist giftig für unsere vierbeinigen Freunde. Das Theobromin aus der Kakao­bohne wirkt auf das zentrale Nervensystem. Während der Mensch über Enzyme verfügt, die Theobromin sehr schnell und einfach abbauen, fehlen diese beim Hund.

Kleine Mengen Schokolade führen in der Regel zwar lediglich zu einer Magenverstimmung, aber grössere Dosen können Muskelzittern, Krämpfe, ­innere Blutungen oder sogar einen Herzinfarkt zur Folge haben. Ein grosser Hund kann einiges mehr an Schokolade fressen als ein kleiner Hund, bevor er auf die Substanz ­reagiert. Bei dunkler Schoko­lade, die mehr Theobromin enthält, kann aber schon eine Tafel für einen mittelschweren Hund tödlich sein, bei einem Chihuahua reicht schon viel weniger.

Auch wenn Ihr Hund keine ­Symptome zeigt, nachdem er Schokolade genascht hat – sollten Sie ihn regelmässig damit füttern, riskieren Sie, dass seine Leber chronisch geschädigt wird. Geben Sie ihm deshalb lieber Hundeleckerli, wenn Sie ihn verwöhnen möchten.

Zur Autorin

Esther Geisser ist tier­psychologische Beraterin IET/VIETA, Juristin und Präsidentin der Tierschutz­organisation NetAP. Haben Sie eine Frage zu Ihrem Haustier? Schreiben Sie an redaktion@beobachter.ch.

Quelle: 123 RF