Eigentlich sind städtische Weihnachtsbeleuchtungen kein Thema, das mich sonderlich fasziniert. Doch als Stadtzürcherin war es in letzter Zeit kaum möglich, das Thema völlig auszublenden – war es für Zürich doch zum Dauerbrenner geworden, nachdem die Stadt die letzten fünf Jahre reichlich Kritik und Hohn für die unbeliebte Leuchtkörper-Installation «The World's Largest Timepiece» einstecken musste. Umso stolzer ist man nun auf das neue Weihnachtsbeleuchtungsmodell, das dieser Tage an der Zürcher Bahnhofstrasse installiert und am Abend des 25. November erstmals in voller Pracht erstrahlen wird.

Doch als gönnte man Zürich diesen glanzvollen Auftritt nicht, hielt es die Stadt Luzern für angebracht, ausgerechnet für dieses Jahr just bei demselben Weihnachtsbeleuchtungshersteller ein fast identisches Lichterkettenmodell zu erstehen.

Trotz Zürichs irritiert-verärgerter Reaktion würde mich dies alles nicht weiter hellhörig machen, hiessen diese Zwillings-Weihnachtsbeleuchtungen nicht wie zwei meiner Katzen: Das Zürcher Modell wird Lucy genannt, jenes von Luzern Lulu. Und das eigentlich Erstaunliche: Von meinen insgesamt sechs Katzen sehen sich ausgerechnet Lucie und LouLou ziemlich ähnlich:

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Nachdem mir Weihnachtsbeleuchtungen in den vergangenen Jahren herzlich egal waren, sehe ich sie nun in ganz neuem Licht.

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Warum ich mich schon an Weihnachten auf Ostern freue, erfahren Sie hier

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