Spielplatz im Garten gleich Schaukel und Rutschbahn – ein Klischee, das nicht den Wünschen von Kindern entspricht. Zuoberst steht dort laut Fachleuten ein Sandspielbereich mit Wasser. Und der optimale Spielraum ist dreidimensional – mit Mulden, Hügeln und Klettermöglichkeiten. Je unterschiedlicher die Boden-bedeckungen, je artenreicher die Pflanzen, umso spannender der Kinder-Garten.

Die Gestaltung sollte viele Spielvarianten offen lassen und es den Kleinen ermöglichen, sich auch einmal der Beobachtung der Eltern zu entziehen. Ein idealer Spielraum kann von den Kindern umgestaltet werden: Mauern bauen, Steinwege errichten, Löcher graben. Der Spielplatz kostet übrigens kein Vermögen. Kostengünstige Ideen sind etwa:

  • Lassen Sie sich aus einem Kieswerk zwei Findlinge als Klettersteine liefern.
  • Bestellen Sie für knapp zwei Stunden einen Bagger, um auf dem Spielareal Mulden und Hügel zu bauen.
  • Bitten Sie einen Förster um eine alte Eiche. Schneiden Sie alle Äste ab, die dünner sind als acht Zentimeter. So entsteht ein idealer Sitz- und Kletterbaum.


 Quelle: Pro-Juventute-Flugblatt «10 Tipps für einen gelungenen Spielplatzfrühling» – kann unter www.projuventute.ch oder Telefon 044 256 77 77 bestellt werden.