Von zehn «minimalen An­forderungen» erfüllt die Schweiz gerade drei. Nur Australien, Kanada und Irland haben unter den 25 unter­suchten Industrie­natio­nen noch schlechter abgeschnitten.

Spitzenreiter sind die skandinavischen Län­der sowie Frankreich, die den Bedarf an Betreuungsplätzen für drei- bis sechsjährige Kinder fast gänzlich abdecken – und dafür auch genügend Geld zur Verfügung stellen. In der Schweiz dagegen ist die staatliche Unterstützung gerade mal ein Drittel dessen, was die Unicef als ­Minimum (ein Prozent des Bruttoinlandprodukts) de­finiert hat. Nur Korea und Irland wenden noch weniger auf als die Schweiz.

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Studie abrufbar unter: www.unicef.ch/reportcard8