Nach einem Sturz fliessen meist Tränen – doch häufig lassen sich Kinder schnell beruhigen. Befolgt das Kind Aufforderungen wie gewohnt und verhält es sich normal, sollte man sich nicht weiter beunruhigen – eine Beule heilt rasch.

Alarmzeichen sind Kopfschmerzen, vor allem wenn diese stets stärker werden. Auch Krämpfe oder wiederholtes Erbrechen deuten auf eine schwere Kopfverletzung hin, die vom Arzt untersucht werden sollte. Schläfrigkeit und Blut- oder Flüssigkeitsverlust aus Mund, Nase oder Ohren sind ebenfalls Hinweise auf allfällige Verletzungen im Schädel-Hirn-Bereich.

Die Fälle für den Doktor
Bei Stürzen aus einer Höhe, die dem Dreifachen der Grösse des Kindes entspricht, sollte man immer einen Arzt aufsuchen, ebenso wenn das Kind nach dem Sturz das Bewusstsein verloren hat. Alarmsymptome zeigen sich meist innerhalb der ersten sechs Stunden nach einem Sturz, können aber bis zu 48 Stunden danach noch auftreten. Auch ein Sturz mit Velo oder Trottinett kann zu schweren Schädel-Hirn-Traumen führen. Darum sollten Kinder immer einen Velohelm tragen.