1833 verbot in Grossbritannien der English Factories Act die Fabrikarbeit für Kinder unter neun Jahren.

1842 wurde die Untertagearbeit durch den Mines Act begrenzt.

1899 entstanden in den USA Jugendgerichte. Bis dahin hatten Kinder vor Gericht als Erwachsene gegolten.

1900 führte das Bürgerliche Gesetzbuch in Deutschland Strafen für Eltern ein, die ihre Kinder misshandelten oder sich ungenügend um sie kümmerten.

1902 erklärte die schwedische Pädagogin Ellen Key das 20. Jahrhundert zum Jahrhundert des Kindes. Es ist die wichtigste Epoche in der Geschichte der Kinderrechte.

1924 verabschiedete die Generalversammlung des Völkerbunds die Children's Charter der Britin Eglantyne Jebb. Diese «Genfer Erklärung» hatte keine rechtliche Verbindlichkeit.

Am 20. November 1959 verabschiedete die Uno-Generalversammlung die Erklärung der Rechte des Kindes. Seither gilt der 20. November als internationaler Tag der Kinderrechte.

1979 rief die UnoGeneralversammlung das Jahr des Kindes aus.

Am 20. November 1989 wurde die Konvention über die Rechte des Kindes von der Uno-Generalversammlung angenommen.

Am 24. Februar 1997 wurde sie von der Schweiz ratifiziert und trat am 26. März 1997 in Kraft.

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