Hören Sie wenn möglich ein paar Wochen vor dem Geburtstermin auf zu arbeiten. Geniessen Sie nochmals Ihr eigenes Leben und die Tatsache, das Sie auf niemanden Rücksicht nehmen müssen.

Organisieren Sie jetzt schon Hilfe für den Fall, dass es Ihnen nach der Geburt psychisch oder physisch nicht gut geht. Kann Ihr Mann Ferien beziehen? Könnte Ihre Mutter, Schwiegermutter oder eine Freundin zu Ihnen kommen und helfen? Wie sieht es mit Spitexleistungen aus?

Überlegen Sie sich gut, wem Sie wann die Geburtsanzeige schicken wollen. Vielleicht brauchen Sie in den ersten Tagen nach der Geburt Ruhe, um alles verarbeiten und sich an die neue Situation gewöhnen zu können.

Bitten Sie die Empfänger der Geburtsanzeige, sich telefonisch anzumelden und das Essen gleich mitzubringen. Sie müssen sich jetzt erholen können und nicht als Gastgeberin brillieren.

Schalten Sie das Telefon oder die Türklingel von Zeit zu Zeit ab. Jetzt bestimmt das Baby Ihren Zeitplan.

Gönnen Sie sich einen Haushalt, der nicht perfekt ist. Gehen Sie schlafen, wenn Ihr Baby schläft – beim Staubsaugen können Sie nicht auftanken.

Glauben Sie an Ihre Fähigkeiten als Mutter; Sie müssen nicht erst zehn Bücher lesen. Machen Sie klar, dass Sie keine gut gemeinten Ratschläge wünschen.

Seien Sie ehrlich, wenn es Ihnen schlecht geht – nur dann kann Ihnen geholfen werden. Oder holen Sie sich fachlichen Rat.

Geben Sie sich Zeit, Ihr Kind kennen und lieben zu lernen. Die Mutterliebe kommt nicht auf Knopfdruck.

Haben Sie den Mut, Ihr Kind schon früh für kurze Zeit fremdbetreuen zu lassen. Eine ruhige, ausgeschlafene Nachbarin oder der Partner kommen besser klar mit dem Baby als eine übermüdete und überforderte Mutter.

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