Bei Gefahr würde ich laut pfeifen und meine Freunde warnen. Mit ihnen zusammen würde ich ein Lied nach dem anderen pfeifen und dazu tanzen. Auf einem grossen Stein machte ich es mir bequem und liesse mir die Sonne auf den Pelz brennen. Von den vielen Wandersleuten würde ich mich gern fotografieren lassen. Ich würde mich in Pose stellen und als Gage feine Kräuter und Nüsse verlangen. Alle Kinder würden mich niedlich finden. Sie dürften mit mir knuddeln und verstecken spielen. Ich würde immer gewinnen, weil niemand in meine Höhle passt. Ich hätte auch noch andere Freunde. Mit den Gämsen würde ich um die Wette springen, aber mit meinen kurzen Beinen doch immer verlieren. Vom Steinadler würde ich mich fürchten, denn ich wäre lieber nicht sein Mittagessen.

Ich würde mir einen grossen Winterspeck anfressen, weil der Winter in der Göscheneralp lange und kalt ist. Vom Jäger Konrad nehme ich mich in Acht, denn ich möchte nicht als Munggenbraten enden. Wenn dann im Herbst die kalten Tage kommen, würde ich es mir in meiner Höhle kuschelig warm machen. Ich würde lange, sehr lange, vom nächsten Sommer träumen.

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