«Gopfridstutz, was machsch dänn ­wider!?»: Genervte Eltern haben schon manchem Kind den Spass am Wintersport gründlich verdorben. Deshalb gehören Kinder - zumindest zeitweise - in eine Schneesportschule. «Die Mehrheit der Kinder lernt hier besser und schneller als mit den Eltern», sagt Andri Poo von Swiss Snowsports. Zudem haben sie unter Gleichaltrigen mehr Spass - und stehen nicht unter dem Druck der Eltern. Diese neigen dazu, die Kinder zu überfordern, wie Andri Poo oft beobachtet, «und das ist Gift fürs Lernen».

Grundsätzlich gilt es, der Neugierde und dem Bewegungsdrang des Kindes gerecht zu werden. Dazu gehört aber auch, stündlich eine Pause einzulegen und mit Flüssigkeit und einem Snack die Kräfte zu stärken.

Schneesportschule und Eigeninitiative der Eltern lassen sich auch kombinieren: Am Morgen geht das Kind in die Schule, am Nachmittag wird das Gelernte gemeinsam vertieft. Damit ein kontinuierlicher Aufbau stattfinden kann, sollte ein Kind, so Andri Poo, mindestens drei halbe Tage pro Saison in einer Schneesportschule verbringen. Die Kosten dafür:

  • Skifahren: 60 bis 70 Franken für einen Tag Unterricht, 220 bis 250 Franken für eine Woche.
  • Snowboard: 60 bis 70 Franken für einen Tag, rund 250 Franken pro Woche.

  • Langlauf: 20 bis 40 Franken für einen Tag mit zwei Stunden Unterricht.
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