Zu diesem Schluss kommen US-Wissenschaftler, die die Essgewohnheiten von knapp 12'000 schwangeren Frauen im britischen Bristol dokumentiert und später den Intelligenzquotienten und die Fähigkeiten ihres Nachwuchses überprüft haben. Die besten Testergebnisse erzielten Kinder, deren Mütter wöchentlich mehr als 340 Gramm Fisch gegessen hatten. Bisher war werdenden Müttern geraten worden, weniger Fisch zu verzehren, da das darin in geringen Mengen enthaltene Quecksilber bei Föten das Nervensystem schädigen kann. Offenbar wirkt sich aber eine andere Eigenschaft von Fisch stärker aus: Er gilt nämlich auch als wichtige Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die für die Entwicklung des Gehirns unentbehrlich sind.

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