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StefanieWenn ich eine Schneeflocke wäre

Brrr, ist das kalt. Wo bin ich? «Hei Wolke, du hast mich fallen gelassen. Das ist aber lustig, so herumzutanzen.»

«Du bist jetzt eine Schneeflocke und du musst auf die Erde. Dort sollst du den Menschen Freude machen!», sagt die Wolke.

«Uh, was ist denn das?»

«Huhu, Schneeflöckchen hier unten, ich bin auch eine Schneeflocke wie du. Wo fliegst du denn hin?»

«Ich habe kalt und möchte an einen warmen Ort. Hei du warmer Wind. Kannst du mich nicht mit dir nehmen in ein wärmeres Land? Schschsch, uh geht das schnell, mir wird immer heisser, wie gut das tut, die Wärme zu spüren. Wo ich wohl bin?»

Hier ist es so schön. Aber ich fühle mich so schwach. Ich glaube, die Wärme tut mir nicht gut. «Lieber Wind, hast du nicht einen kalten Freund, der mich zurückträgt?»

«Oh, du wirst ja immer kleiner?», fragt der schnelle Wind.

«Wow, wo bin ich denn? Jupiii. Ich sehe da unten etwas. Es ist ganz grün, ich setze mich darauf. Hei, wer bist du?» - «Ich bin eine Tanne und ich habe auf dich gewartet. Bald kommen die Menschen und wollen mich glitzern sehen. Willkommen also, kleine Schneeflocke. Sieh da der Mond. Ich, du und das Licht vom Mond werden zusammen ein wunderschönes Glitzerlichtspiel machen. Siehst du da unten, du machst mit deinem Glanz die Kinder glücklich.»

«Ach du liebe Tanne, ich fühle mich seit Tagen so unwohl.»

Schschsch, ein schneller Wind bläst mich weg. «Bitte, lieber Wind, lass mich doch wieder fallen. Oh danke, das ging aber schnell.» Wie schön es hier ist, eine riesige gelbe Kugel. Oh, ich bin ja nur noch Wasser, die Sonne hat mich geschmolzen, und jetzt fliege ich nach unten. Platsch. Wow, wie schön es hier ist, ich fliesse mit dem Bach einen Berg hinunter. Ja, hier möchte ich für immer bleiben.

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Veröffentlicht am 07. Januar 2008