• Nehmen Sie sich viel Zeit, wenn die Betroffenen reden wollen. Mit Empathie und Wärme können Sie Geborgenheit schenken.

  • Sie müssen nicht auf alles eine Antwort wissen. Immer wieder für die Betroffenen da zu sein und ihnen einfach zuzuhören kann auch Hilfe sein.

  • Ziehen Sie sich nicht zurück, wenn Ihre Hilfsangebote nicht angenommen werden. Reagieren Sie nicht beleidigt. Signalisieren Sie, dass Sie für die Betroffenen da sind.

  • Erteilen Sie keine ungefragten Ratschläge und verzichten Sie auf Wertungen.

  • Fragen Sie die Trauernden nach ihren Wünschen und Bedürfnissen, versuchen Sie nicht, diese zu erraten.

  • Akzeptieren Sie, wenn Traumatisierte die schrecklichen Ereignisse verdrängen. Erst wenn die Verdrängung zu einer Lebensstrategie wird, können Probleme auftreten.

  • Führen Sie ein normales Leben, Sie dürfen fröhlich sein.

  • Reservieren Sie sich immer auch Zeit für sich selber.

  • Gestehen Sie sich eine allfällige Überforderung ein und holen Sie früh Hilfe.

  • prechen Sie am Arbeitsplatz Betroffene an, statt das Thema krampfhaft zu vermeiden.
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