«Weshalb sollte es an Weihnachten keine Probleme und keine Streitereien geben?», fragt Pfarrer André Feuz. «Die Geburt von Jesus fand ja auch nicht unter einfachen Umständen statt.» Trotzdem haben wir hier ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie den grossen Festtagszoff verhindern können.

  • Erwartungshaltung korrigieren: Je mehr wir uns darauf einstellen, Konflikte zu verhindern, desto eher treffen sie ein. Wer sich dagegen auf Zoff gefasst macht, hat diesen schon zur Hälfte verunmöglicht.

  • Die Geschenke thematisieren: Überraschungen verrät man nicht gern. Trotzdem ist es sinnvoll, vorher zu bestimmen, ob es Geschenke gibt – wer wem was schenkt, was man sich eigentlich wünscht.

  • Sich vor dem Fest schonen: Es ist wie mit der Grippe, die nie während der Arbeit, aber sicher am ersten Ferientag zuschlägt. Wer die letzten Tage vor Weihnachten durch die Stadt hetzt, sich keine freie Minute gönnt, in den Warenhäusern verzweifelt nach Geschenken sucht, wird sicher nicht entspannt ans Familienfest kommen.

  • Weniger trinken: Es gibt Leute, die unter Alkoholeinfluss aggressiver werden. Halten Sie sich zurück, wenn Sie dazugehören.

  • Niemanden zu etwas zwingen: Wer gezwungen wird, Blockflöte zu spielen, zu singen, die Tante in den Arm zu nehmen, reagiert unwirsch. Das gilt übrigens nicht nur für Kinder.

  • Das Setting klarstellen: Kommunizieren Sie schon bei der Einladung, wer an Ihre Feier kommt, was zu erwarten ist, vor allem auch, wie lange der Anlass dauert. Wenn Sie die Gäste gut informieren, lassen sich unangenehme Überraschungen besser vermeiden.
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