Streit mit Banken

So sichern Sie sich ab

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Wer sich von seiner Bank schlecht beraten fühlt, hat im Streitfall gute Chancen, wenn er taktisch vorgeht – aber von Anfang an.

von Martin Müller aktualisiert am June 03, 2016

Am Banktermin sind meistens der Bankberater und der Anleger anwesend. Weitere Zeugen gibt es nicht. Die Anlagen bespricht man mündlich. Allenfalls erhält der Bankkunde noch eine Informationsbroschüre über die empfohlenen Produkte. Meistens entscheidet er sich schnell für eine Anlage. Aber hat er die Risiken des Fonds oder des strukturierten Produkts wirklich verstanden, und hat ihn der Bankberater tatsächlich darüber aufgeklärt? Passt die Anlage zu seinem Anlageprofil?

Seit der Teilrevision des Kollektivanlagegesetzes im Jahr 2014 besteht für Banken und Vermögensverwalter eine Protokollierungspflicht (KAG Art. 24 Abs. 3). Kundenberater müssen demnach persönliche Empfehlungen zum Erwerb von kollektiven Kapitalanlagen schriftlich festhalten. Dieses Schriftstück, beziehungsweise der entsprechende Datenträger muss der Kundin oder dem Kunden jederzeit in unveränderter Form ausgehändigt werden können.

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