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AdvertorialDie 5 grössten Fehler beim Immo-Kauf

Bild: Moneyhouse

Der Kauf eines Eigenheims ist für viele ein lang gehegter Traum. Doch leider stolpert so manch unerfahrener (Erst-)Käufer schon vor dem Einzug über einen oder gleich mehrere der vielen Fallstricke. Wir finden: Das muss nicht sein. Deshalb klären wir Sie über die fünf grössten Fehler beim Kauf einer Immobilie auf.

von Moneyparkaktualisiert am 2017 M08 31

Wollen Sie wissen, ob Sie sich Ihr Traumhaus überhaupt leisten können, dann gibt Ihnen der Hypothekenrechner schnell und einfach einen ersten Eindruck. 

1. Fehler: Die Unterlagen nicht genau gelesen

Auch wenn es mühsam ist: Lesen Sie vor dem Notariatstermin alle für den Kauf relevanten Dokumente. Dazu gehören:

  • Kaufvertragsentwurf (bei einem Neubau mit Werkvertrag)
  • Grundbuchbelege: Prüfen Sie unbedingt, ob offene Baulasten bzw. Belastungen im Grundbuch bestehen, die auf Sie als Käufer übergehen könnten!
  • Reglemente, Nutzungs- und Verwaltungsordnungen
  • Protokolle und Jahresrechnungen
  • Begründungsakt
  • Liste der Investitionen, Renovationen und Anschaffungen
  • Aufteilungspläne
  • Grundbuchauszug
  • Katasterplan des Gesamtgrundstücks
  • Gebäudeversicherungsangaben
  • Baupläne
  • Baubeschrieb
  • Separate Verträge wie z.B. Verwaltungs- oder Hauswartungsverträge
  • Baubewilligungsakten
  • Bewertungsdokumentation

Beim Kauf von Stockwerkeigentum sollten Sie zudem unbedingt das Reglement der Stockwerkeigentümer sowie die Jahresrechnungen inkl. Zahlen zum Erneuerungsfonds sichten und auch einen Blick in die Protokolle der Eigentümerversammlungen werfen.

2. Fehler: Die Immobilie nicht auf Herz und Nieren geprüft

In der Verkaufsdokumentation sieht immer alles toll und mängelfrei aus. Dennoch sollten Sie sich die Zeit nehmen, die Immobilie und die Umgebung sorgfältig zu prüfen. Wie ist der Zustand der Fassade und der Bausubstanz? Funktionieren wirklich alle installierten Geräte, und wie hoch ist die Lärmbelastung in der Umgebung? Schon kleine Mängel reduzieren den Wert der Immobilie und ermöglichen Ihnen, den Kaufpreis nachzuverhandeln. Wichtig: Gerade bei älteren und Liebhaberobjekten ist der „Laienblick“ oft nicht ausreichend. Ziehen Sie, wenn nötig und möglich, einen Bausachverständigen oder mindestens einen geeigneten Handwerker zur Besichtigung hinzu.

3. Fehler: Hypothekarzinsen nicht verhandelt

Wer geschickt verhandelt oder professionell verhandeln lässt, kann pro Jahr je nach Hypothekarvolumen schnell einige tausend Franken sparen. Keinesfalls sollten Sie sich für die Finanzierung Ihrer Immobilie nur an die Hausbank wenden oder die erstbeste Offerte annehmen. Holen Sie mindestens drei Offerten von Banken, Versicherungen oder Pensionskassen ein und verhandeln Sie die Konditionen nach. Der MoneyPark Zinsvergleich gibt Ihnen einen ersten Überblick zu aktuellen Konditionen im Markt.

4. Fehler: Mit den aktuellen Zinsen gerechnet

Dieser Fehler ist ein typischer Fall von «zu früh gefreut». Denn selbst wenn sich die Hypothekarzinsen momentan auf einem historischen Tiefstand befinden, ist für die Finanzierung einer Immobilie nicht der aktuelle Zinssatz massgebend, sondern der kalkulatorische Zinssatz von 5 Prozent. Hinzu kommen Kosten für Amortisation und Unterhalt. Zusammen dürfen diese laufenden Kosten nicht mehr als ein Drittel des Brutto-Haushaltseinkommens ausmachen. Ob Sie sich Ihre Traumimmobilie leisten können, erfahren Sie einfach und schnell mit dem Hypothekenrechner.  

5. Fehler: Anzahlung nicht auf ein Sperrkonto eingezahlt

Allfällige Anzahlungen für den Immobilienkauf sollten Sie nicht direkt an den Verkäufer überweisen, sondern auf ein Sperrkonto einzahlen. Häufig legt der Notar ein Sperrkonto an, welches auf den Namen des Immobilienkäufers lautet. So wird ausgeschlossen, dass Geld ohne Zustimmung des Käufers abgehoben wird. Übrigens sollten Sie nie mehr als 5 Prozent des Kaufpreises oder maximal 20‘000 Franken anzahlen.

Fazit: Lassen Sie sich nicht blenden!

Unerfahrene Immobilienkäufer lassen sich schnell von einer geschmackvollen Architektur oder einem stilvollen Innenausbau blenden und versäumen es in der Folge, die Immobilie und den Kaufvertrag kritisch zu prüfen. Vermeiden Sie obengenannte Fehler, damit der Immobilienkauf nicht zur Strapaze wird.