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AXA BankManche sind gleicher als andere

Die neu lancierte Axa Bank will keine Ausländer, sondern nur Schweizer und C-Aufenthalter als Kunden.

Beim «neu definierten Sparen» sind Ausländer unerwünscht: Website der Axa-Bank.
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«Sparen neu definiert» – so lautet der Werbeslogan des seit wenigen Wochen aktiven, zum Versicherungskonzern Axa gehörenden Finanzdienstleisters Axa Bank. Neu definiert ist vor allem der Kundenkreis: Die Bank will nur hier wohnhafte Schweizer Bürger oder Ausländer mit Niederlassung C. Unerwünscht sind US-Bürger und insbesondere alle übrigen Ausländer mit B-Ausweis. «Diese Leute sind erfahrungsmässig sehr mobil, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Schweiz schnell wieder verlassen, ist relativ hoch», sagt Urs Widmer, CEO der Axa Bank.

Wenn ein Kunde ins Ausland ziehe, werde das Konto wieder aufgelöst, was Zusatzaufwand ergebe. Das laufe dem Anspruch nach schlanken Prozessen zuwider, begründet Widmer die Diskriminierung. Doch so mobil sind die Ausländer gar nicht: Laut Bundesamt für Statistik hält sich fast die Hälfte der Einwanderer seit mindestens 15 Jahren in der Schweiz auf.

Veröffentlicht am 16. Februar 2009