Nachdem Ex-Konzernchef Peter Wuffli mit zwölf Millionen Franken den Anfang gemacht hatte, folgten ihm die Ex-Verwaltungsräte Marcel Ospel, Stephan Häringer und Marco Suter mit zusammen 33 Millionen. Ihnen taten es andere mit weiteren rund 25 Millionen gleich. Das liess den Topf auf total über 70 Millionen Franken anwachsen, wie die UBS dem Beobachter auf Nachfrage mitteilte.

Ob darunter auch die kürzlich von der «NZZ am Sonntag» erwähnten Clive Standish, der frühere Finanzchef, und Huw Jenkins, ehemaliger Chef der Investmentbank, sind, wollte UBS-Sprecherin Eveline Müller-Eichenberger nicht sagen. Man behandle die Namen der rückzahlwilligen ehemaligen Spitzen­kader vertraulich.

Details werden verschwiegen

Dass sich der Topf noch mehr füllen wird, ist wahrscheinlich, führt doch die UBS Gespräche mit weiteren Kandidaten für eine Rückzahlung. An der Generalversammlung am 15. April will die Bank bekanntgeben, wie viel sich bis dann angesammelt hat.

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Eigentlich müsste ja die Öffentlichkeit, die immerhin 46 Milliarden Franken zur Rettung der UBS zahlt, detailliert über die Rückzahlungen informiert werden. Doch nicht einmal die Finanzmarktaufsicht (Finma) als Vertreterin der Steuerzahler scheint es gross zu kümmern, wer wie viel an die UBS zurücktransferiert beziehungsweise auf zugesicherte ­Boni verzichtet hat. «Es gibt seitens der UBS keine Informationspflicht betreffend freiwillige Rückzahlungen», sagt Alain Bichsel, Sprecher der ­Finma.