Heinz Glatthard freute sich auf den grossen Tag: Endlich würde er die Früchte seines langjährigen Sparens ernten können. Eine grössere Summe – gedacht für die Altersvorsorge – wurde zur Auszahlung fällig. Nur: Die «Helvetia Patria» in Basel liess sich trotz diversen telefonischen und schriftlichen Reklamationen nicht besonders beeindrucken und versprach für die verzögerte Auszahlung 3,5 Prozent Zins.

Nicht weniger als 100 Tage dauerte es, bis das Geld überwiesen war – aber ohne die versprochene Verzinsung. Drohbriefe sind nicht die Sache von Heinz Glatthard; als aber alle freundlichen Ermahnungen nichts mehr nützten, fragte der enttäuschte Kunde das Beobachter-Beratungszentrum um Rat. Die Empfehlung des Beobachters zeigte Wirkung: Glatthard bat nochmals um sofortige Überweisung der Verzinsung, diesmal aber mit dem Hinweis «Kopie an Beobachter». Nach wenigen Tagen wurde der ausstehende Zins von über 2000 Franken überwiesen, und die «Helvetia Patria» entschuldigte sich.

Vom Zinsertrag soll auch die Stiftung SOS Beobachter profitieren: Heinz Glatthard wird etwas spenden.