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GeldDas neue 10er-Nötli ist da

Wenn die neue 10er-Note kommt, dann landet die alte früher oder später im Schredder. Bild: Schweizerische Nationalbank SNB

Ab kommender Woche ist die neue 10er-Note offiziell im Umlauf. Doch was passiert eigentlich mit den alten Scheinen?

von Reto Stauffacheraktualisiert am 2017 M10 11

Die neue Note, die ab dem 18. Oktober 2017 erhältlich ist, trägt weiterhin die Grundfarbe Gelb, und sie soll die Schweiz von ihrer organisierenden Seite zeigen, wie die Schweizerische Nationalbank mitteilt. Das Hauptelement und Leitmotiv ist die Zeit, als Motive sind unter anderem ein Uhrwerk und ein Eisenbahntunnel zu sehen. Die gesamte neue Notenserie steht unter dem Thema «Die vielseitige Schweiz». Jede Note stellt eine für die Schweiz typische Seite vor, die jeweils durch verschiedene grafische Elemente illustriert wird. Bei der 50er-Note ist es der Wind und die Natur, bei der 20er-Note das Licht und die Kunst.

Bis auf Weiteres kann sowohl mit der neuen wie auch mit der alten 10er-Note bezahlt werden. Auch die alten 20er- und 50er-Noten, die schon früher ersetzt worden sind, sind noch für einige Zeit gültig. Erst wenn alle Noten der neuen Serie im Umlauf sind, wird die Notenbank einen Rückruf der alten Geldscheine ankündigen. Dann werden die bisherigen Noten nicht mehr als Zahlungsmittel gültig sein, können aber bei der SNB umgetauscht werden. Die Einführung aller neuen Schweizer Banknoten wird bis 2019 dauern. Als Nächstes ist im Herbst 2018 die 200er-Note an der Reihe.

Alte Noten werden sukzessive ersetzt

Trotzdem wird die SNB die alten Scheine sukzessive durch die neuen ersetzen. Denn irgendwann landet im Rahmen des Geldzyklus jede gebrauchte Note bei der Nationalbank. Diese überprüft jede Note, die bei ihr ankommt, mit einem Sortierautomaten auf ihre Echtheit und ihren Zustand. «Echte Noten in gutem Zustand werden wieder in Umlauf gesetzt. Als echt erkannte aber beschädigte und verschmutzte Noten werden automatisch durch einen Schredder vernichtet – diese landen anschliessend zerstückelt im Kehricht. Noten, welche der Sortierautomat nicht einwandfrei als echt erkennt, werden ausgeschieden und manuell nachkontrolliert. Gefälschte Noten werden der Polizei übergeben», erklärt die Nationalbank auf ihrer Internetseite ihre Praxis.

Die durchschnittliche Lebensdauer kleiner Noten bis 100 Franken beträgt zwei bis fünf Jahre, eine 1000er-Note dagegen befindet sich im Schnitt mehr als 25 Jahre in Gebrauch.

So viele Banknoten wie noch nie

Grundsätzlich sind immer mehr Noten im Umlauf – und dies, obwohl wir immer häufiger mit der Kreditkarte bezahlen. Im Durchschnitt waren im Jahr 2016 mehr als 425 Millionen Noten auf dem Markt – mit einem Gesamtwert von mehr als 72 Milliarden Franken. Am häufigsten kommt die 100er-Note vor, gefolgt von der 20er- und der 10er-Note.

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Reto Stauffacher, Online-Redaktor

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