Die Papiere verloren wegen der US-Hypothekenkrise bereits über 25 Prozent ihres Werts (siehe Artikel zum Thema «Anlagefonds: UBS macht schier Unmögliches möglich»). Um einer Klage zu entgehen, hat die Grossbank in den USA unverkäufliche Wertpapiere ähnlicher Machart in Milliardenhöhe zurückgekauft.

Von Entschädigungen für die Schweizer Kleinanleger hingegen will die UBS nichts wissen. «Die beiden Sachlagen sind komplett unterschiedlich», sagt Sprecherin Tatiana Togni dazu. Ganz so sieht das ein Basler Fondsanleger offensichtlich nicht: Er hat laut «Sonntags-Zeitung» Schadenersatzklage gegen die UBS eingereicht.

Mittlerweile hat die Schweizer Grossbank die Unterlagen zum Absolute Return Bond Fonds zwar mit einem Hinweis auf die bestehenden Risiken versehen. Trotzdem schreibt sie noch immer: «Das sehr aktive und flexible Management passt das Portefeuille den aktuellen Markterwartungen an, wobei das Verlustrisiko möglichst gering gehalten wird.»

Ein Hohn, denn die Realität erzählt etwas ganz anderes: Nach wie vor sind mehr als 20 Prozent des serbelnden UBS-Fonds in maroden US-Hypotheken-Papieren investiert.

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