Schuld an den hohen Preisen der Geräte ist die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) des Bun­des. Sie legt fest, was die Krankenkassen maximal vergüten müssen; da kassieren die Lieferanten kräf­tig ab. Zu­mal die meisten Tarife seit 2000 nicht mehr überprüft wurden. Preis­über­wacher Stefan Meierhans fordert nun: «Je­de Tarifposition ist alle drei Jah­re auf Basis eines internationa­len Preisvergleichs zu überprü­fen.» Wichtig dabei: Die Lieferanten müssten offenlegen, wie viel ihr Produkt im Ausland kostet. Der Bund kündigt an, die geforderte MiGeL-Revision werde «erst in eineinhalb bis zwei Jahren abgeschlossen sein».

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