Der Beobachter hat im letzten halben Jahr Sozialprojekte aus sechs verschiedenen Bereichen vorgestellt. Eines haben sie alle gemein: Sie sind aus privater Initiative entstanden und leisten in Nischen, die der institutionelle Sozialapparat nicht abdeckt, wirkungsvolle soziale Arbeit. Die ausgezeichneten Sozialprojekte trugen alle den Vermerk «zur Nachahmung empfohlen». Die Stiftung «Perspektiven» der Lebensversicherungsanstalt Swiss Life war von der Beobachter-Aktion so begeistert, dass sie für Nachfolgeprojekte insgesamt 150'000 Franken zur Verfügung stellt ­(siehe Artikel zum Thema). Ziel ist, Projekten, die vor der Realisierung stehen und nach der gleichen Philosophie konzipiert sind - nachhaltige und innovative Ansätze zur Lösung von sozialen Problemen -, Geld zur Anschubfinanzierung zu geben. Aus­zeichnen sollen sich die Projekte durch eigenständige Ideen, die Lücken im sozialen Angebot ­einer Gemeinde oder Region füllen. Zudem muss ein konkre­ter Finanzierungsplan vorliegen. Die fachliche Beurteilung liegt bei der Hochschule für Soziale Arbeit (HSA) Luzern.

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