Den Absendern geht es nur darum, Vorauszahlungen zu erlangen oder mit Blankounterschriften, persönlichem Geschäftspapier oder ausländischen Kontonummern andere Betrügereien zu begehen. Bereits 1996 warnte das Bundesamt für Polizei vor solchen Anfragen.

Die Betrüger operieren mit gefälschten Dokumenten von Banken, Anwälten und Ministerien. Meist geht es angeblich um Erbschaften oder blockierte Guthaben, die nur via ein Schweizer Bankkonto ausser Landes gebracht werden könnten. Als Dank für die Mithilfe wird ein Teil des Geldes versprochen. In den Schreiben werden Sie aufgefordert, Angaben über Ihr Konto zu machen. Antworten Sie nie! Die Täter kämen so an Daten, die betrügerischen Zwecken dienen könnten – etwa der Plünderung Ihres Kontos.

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