Die Sulzer Vorsorgeeinrichtung (SVE) hat gute Erfahrungen mit einer vorsichtigen und breit gestreuten Kapitalanlage gemacht. «Eine ausgewogene Anlagepolitik ist unser oberstes Gebot», sagt Ernst Schwarz, Leiter des Anlagekomitees der SVE. Der Anteil der wertbeständigeren Immobilien beträgt 21 Prozent, jener der festverzinslichen Obligationen 35 Prozent.

Mit 26 Prozent liegt der Anteil der Aktien relativ tief. Die Talfahrt der Börsen hat die SVE deshalb nicht so stark getroffen. Sie kann ihre Forderungen mit einem Deckungsgrad von 104 Prozent nach wie vor gut erfüllen. Rund zwei Prozent des Kapitals werden in ökologische und ethische Anlageprodukte investiert. Auch die Rendite des Alterskapitals ist beachtlich: Sie lag zwischen 1996 und 2001 mit durchschnittlich 10,6 Prozent über den 8,9 Prozent Rendite des Vergleichsindexes der Bank Pictet.

Für die Zukunft vertraut die SVE nicht blind auf eine Erholung der Aktienmärkte. Sie rechnet mit diversen möglichen Entwicklungen und hält dafür passende Strategien bereit. So soll der Aktienanteil im Fall einer anhaltenden Depression reduziert, in einer Wachstumsphase ausgebaut werden. Damit die Flexibilität selbst in schlechten Zeiten erhalten bleibt, werden in guten Jahren Schwankungsreserven angelegt.

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Auch die paritätische Verwaltung wird bei der SVE ernst genommen. So finden regelmässig Fortbildungskurse für Stiftungsräte statt, wie Bruno Junker, Arbeitnehmervertreter und Vizepräsident des Stiftungsrats, bestätigt. Der Besuch der Fortbildungskurse ist Pflicht für die Stiftungsräte und wird vom Arbeitgeber bezahlt. Die Versicherten informiert die SVE vierteljährlich mit einem Newsletter.