Sie sitzen auf Parkbänken oder an Bushaltestellen, leben mitten unter uns – auf der Strasse: die Obdachlosen. Wer durch die Schweizer Städte geht, sieht sie jeden Tag. Aber was sehen sie eigentlich? Wohin schweift der Blick jener Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben?

Diesen Perspektivenwechsel will die Sonderausstellungsreihe «Die Sicht der Anderen VI: Obdachlos in Zürich» anregen. Eine Woche lang haben Obdachlose dafür mit Einwegkameras ihren Alltag dokumentiert. Initiiert mit Hilfe der Sozialwerke Pfarrer Sieber, der Hilfsorganisation des Gewinners des 2017 erstmals verliehenen Prix-Courage-Lifetime-Awards.

Gezeigt werden die entstandenen Aufnahmen vom 12. bis 16. Januar 2018 im Rahmen der photo18 in Zürich-Oerlikon.