Unterstützt von Greenpeace, reichten sie einen Massnahmenkatalog ein. Dieser umfasste etwa die Einführung der CO2-Abgabe, die Halbierung des Treibstoffverbrauchs bei Neuwagen bis 2010, einen Baustopp für Strassen, Temporeduktionen und die Abgabe von Schutzmasken. Gegen die formlose Antwort des Bundesamts für Umwelt erhoben sie Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht.

Dieses entschied, den sechs Personen komme keine Parteistellung zu, da sie nicht mehr oder weniger betroffen seien als andere Einwohner und ihre Forderungen für die Grenzwerteinhaltung im Interesse der Allgemeinheit lägen. Dabei handle es sich demnach um eine unzulässige Popularbeschwerde.

Auch gestützt auf die Europäische Menschenrechtskonvention müsste eine hinreichend direkte Verbindung zwischen der Person und dem eingetretenen oder drohenden Nachteil bestehen. Dieser Zusammenhang hätte unter anderem mittels Arztzeugnissen erbracht werden müssen.

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Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 30. Januar 2008, (A-2723/2007)