Die Vorgeschichte: Die Gemeinde kämpft seit fünf Jahren für eine Sportplatzerweiterung. Einige Anwohner wehrten sich gegen das Projekt. Das Verwaltungsgericht beschränkte die Betriebszeiten des Sportplatzes massiv: Wochentags dürfe nur noch von 8 bis 12 und von 13.30 bis 21 Uhr, samstags bis 18 Uhr trainiert werden. Für die Sonntage gelte ein Trainingsverbot. Bewilligt werde aber ein Jahreskontingent von sieben Grossanlässen.

Die Würenloser Sportvereine waren überzeugt, dass mit diesen Einschränkungen ihre Trainings nicht mehr durchführbar wären. Die Gemeinde focht den kantonalen Entscheid beim Bundesgericht an.

Die obersten Richter stützten sich auf eine Beurteilung durch das Bundesamt für Umwelt. Dieses empfahl, die Sportplatzbenützung durchgehend bis 22 Uhr und sonntags während vier Stunden zu bewilligen. Das Bundesgericht kippte den Entscheid des Verwaltungsgerichts mit der Begründung, die Trainings- und Spielzeiten seien zu restriktiv festgelegt worden, und wies den Fall zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurück.

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Bundesgericht
Urteil vom 17. Juli 2007
(1A.195/2006)



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