Anwohner hatten gerügt, dass ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sei, weil das kantonale Verwaltungsgericht auf einen Augenschein verzichtet
habe. Das Argument der Beschwerdeführer: Es sei nicht möglich zu beurteilen, wie sich eine Antenne in die Umgebung einordne, wenn man sich nur auf Akten stütze. Wegen der Masthöhe von sieben Metern und eines separaten Technikcontainers werde keine ästhetisch befriedigende Gesamtwirkung erzielt. Das Verwaltungs­gericht sei fälschlicherweise von einer ohnehin unein­heitlichen Quartierstruktur ausgegangen.

Das Bundesgericht merkte an, dass sowohl das Antennenverzeichnis als auch das Verzeichnis der inventarisierten und unter Denkmalschutz gestellten Objekte in der Stadt Zürich allgemein zugänglich seien – über das Internet. Ein Augenschein sei daher nicht nötig. Zudem würden Mobilfunkantennen in Form und Funktion ge­stalterisch nur schwer als befriedigend erfasst und vom durchschnittlichen Betrachter mehrheitlich als notwendiges Übel wahrgenommen. So wurde die Beschwerde der Nachbarn abgewiesen.

Bundesgericht, Urteil vom 24. August 2010 (1C_231/2010)