So entschieden die Bundesrichter im Fall eines Skifahrers, der während der Fahrt mit dem Schlepplift an einer steilen, vereisten Stelle gestürzt und in nachfolgende Skifahrer geprallt war und sich dabei mehrfach verletzt hatte. Da er seit dem Sturz sein Bein nicht mehr vollständig bewegen konnte, verklagte er die Skiliftbetreiberin auf Schadenersatz. Er war der Auffassung, dass diese verpflichtet gewesen wäre, weitere Sicherungsmassnahmen zum Schutz der Benutzer zu treffen, da die Skiliftspur wegen des Eises gefährlich gewesen sei.

Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass die betreffende Firma ihrer Sicherungspflicht genügend nachgekommen war. Bei Minustemperaturen und Sonne am Morgen habe man mit Vereisungen zu rechnen. Zudem habe der fragliche Skilift schwarze Pisten erschlossen, und am Anfang sei eine Hinweistafel «Achtung - nur für gute Skifahrer» angebracht gewesen. Der Benutzer habe deshalb damit rechnen müssen, dass auch die Fahrt mit dem Skilift schwierig sein könnte.

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Bundesgericht, Urteil vom 1. Oktober 2007 (4A_235/2007)