Auf Verstösse steht Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bis zu einer Million Franken. Doch viele Firmen lässt das ungerührt.

Innert zweier Monate sind 800 Beschwerden von Privaten beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) eingegangen. Dieses reagiert: «Wir haben ein gutes Dutzend Unternehmen abgemahnt», so Philippe Barman vom Seco. Man versuche so, die betroffenen Firmen dazu zu bewegen, ihre missbräuchlichen Geschäftspraktiken einzustellen. «Wenn sich diese Firmen nicht innerhalb der angesetzten Frist schriftlich verpflichten, die abgemahnten Geschäftspraktiken zu unterlassen, werden wir Strafantrag stellen.» Namen wollte Philippe Barman keine nennen, obwohl das Seco dies neu dürfte.

Melden Sie missbräuchliche Geschäftspraktiken dem Seco: Das entsprechende Beschwerdeformular finden Sie auf www.seco.admin.ch