Unterstützung

  • Hilfe von Angehörigen, Freunden und Nachbarn ist nur eine Entlastung, wenn alle wissen, worauf sie sich einlassen. Ein aufklärendes Gespräch über Ausdrucksformen und Veränderlichkeiten der Krankheit ist hilfreich.

  • Angehörigengruppen und -seminare, psychosoziale und psychiatrische Beratungen bieten Infos und Austausch.

  • Spitexorganisationen helfen beim Pflegen und Betreuen zu Hause.

  • Stundenweise Besuchsdienste und Spazierbegleitungen ermöglichen Angehörigen Freizeit und den kranken Menschen Abwechslung und Kontakt über die Familie hinaus.

  • Memory-Kliniken und Tagesstätten bieten therapeutische Angebote wie Alltags- und Gedächtnistraining, Turnen, Spielen.

  • Betreute Ferienangebote für Kranke und Angehörige bieten Erholung, entspannteres Beisammensein und Erfahrungsaustausch.


Finanzielle Hilfen

  • Die Unterstützungskriterien sind vielfältig. Unbedingt beraten lassen! Pro Infirmis, Pro Senectute und Gemeinden helfen weiter.

  • Der Anspruch auf Ergänzungsleistungen zu AHV und IV muss angemeldet werden und besteht erstmals für den Monat, in dem das Gesuch eingereicht wird. Die Pflege durch Familienangehörige wird nur vergütet, wenn diese nachweisbar eine längere und wesentliche Erwerbseinbusse erleiden. Die Pflegebedürftigkeit muss durch ein Arztzeugnis ausgewiesen sein.

  • Die Hilflosenentschädigung AHV/IV wird in die Kategorien leicht, mittelschwer und schwer eingeteilt. Demenzkranke im Vorpensionsalter, die zu Hause leben, können je nach Schweregrad monatlich zwischen 422 und 1688 Franken beantragen, AHV-Bezüger zwischen 528 und 844 Franken. Bei Heimaufenthalt reduzieren sich die Leistungen. Anmeldeformulare gibt es bei den kantonalen IV-Stellen und AHV-Ausgleichskassen.