Kennen Sie den Escher-Wyss-Platz in Zürich, wo der Verkehr über und neben einem vorbeibraust und alles so scheusslich verbaut ist, dass Auge und Ohr nirgends Ruhe finden? Hektik und Lärm zerren an unserem Nervenkostüm, setzen uns unter Stress. Deshalb sehnen wir uns alle nach Orten, wo wir Kraft tanken können. Esoteriker glauben, sie gefunden zu haben. Sie behaupten, unsichtbare Energielinien umspannten unseren ­Planeten, und wo diese Linien aufeinanderträfen, würden Kräfte frei, die sich positiv auf unsere Physis und Psyche auswirken. Wir stellen einige dieser Orte der Kraft vor, die wir für besonders ­se­henswert halten (siehe Artikel zum Thema «Kraftorte: Tankstellen für die Seele»).

Ob dort besondere Energien spürbar sind, muss jeder selbst beurteilen. Die Wissenschaft kann die Thesen der Esoterik bisher kaum stützen. Aber aus der eigenen Erfahrung wissen wir, was uns guttut, wenn wir ausgelaugt sind: Wir geniessen die Ruhe unberührter Natur, und wir fühlen uns danach frisch gestärkt. Die Energie, die unsere Batterien füllt, scheint demnach etwas zu tun zu haben mit den Gesetzen der Harmonie. Überall, wo die Dinge miteinander im Einklang sind, wo störende Ein­flüsse fehlen, wird positive Energie frei. Wir müssen also nicht weit gehen, um unsere eigenen Tankstellen für die Seele zu fin­den. Wir müssen sie bloss erkennen und ihnen Sorge tragen.

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