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Achillessehnenriss

(Achillessehnenruptur)
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1. Überblick

Wenn die dickste und längste Sehne des Menschen – die Achillessehne – reisst, klingt dies meist wie ein Peitschenknall. Dieses für den Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) typische Geräusch kennen vor allem Sportler.

Der Achillessehnenriss trifft überwiegend Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr (vor allem Männer). Meistens entsteht diese Sehnenverletzung durch Überbeanspruchung der Sehne bei sportlicher Belastung. Die an der Ferse ansetzende Achillessehne verbindet den Wadenmuskel mit dem Fersenbein. Bei einem Achillessehnenriss ist sie vollständig durchtrennt. Ist die Achillessehne nicht völlig gerissen, sondern nur angerissen, bezeichnet man dies als partielle Achillessehnenruptur.

Bei einer Achillessehnenruptur kommt es neben dem charakteristischen Knall im Bereich der Achillessehne kurz zu heftigen, stechenden Schmerzen – als würde jemand gegen die Sehne treten. Daneben können nach einem Achillessehnenriss folgende Symptome auftreten:

  • Dellen im Verlauf der Sehne
  • Blutungen
  • Schwellungen (oft nur eine geringe Schwellung über der Ferse)

Da die Achillessehne für das Gehen und Laufen unverzichtbar ist, ist nach einem Achillessehnenriss unbedingt eine rasche und fachgerechte Therapie zu empfehlen. Ob es möglich ist, die gerissene Achillessehne konservativ zu behandeln, oder ob eine Operation ratsam ist, hängt vom Einzelfall ab. In jedem Fall ist bei einer Achillessehnenruptur eine funktionelle Nachbehandlung mit intensiver Physiotherapie sehr wichtig, um die volle Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit der Achillessehne wiederherzustellen.

Die Heilung dauert bei einem Achillessehnenriss mindestens sechs Wochen – die Dauer der Nachbehandlung ist entsprechend mindestens ebenso lang. Ob es dabei zu Komplikationen kommt, hängt auch von der gegen den Achillessehnenriss eingesetzten Therapie ab: Bei einer operierten Achillessehnenruptur sind beispielsweise Wundheilungsstörungen oder Infektionen der Wunde häufiger als bei einem konservativ (also ohne Operation) behandelten Riss der Achillessehne. Im Anschluss an die Nachbehandlung können aber alle Betroffenen erwarten, ihre alte Leistungsfähigkeit fast vollständig wiederzuerlangen. Bei Spitzensportlern kann eine Achillessehnenruptur jedoch zu bedeutenden Leistungseinbussen führen.

2. Definition

Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist ein durch plötzliche Belastung oder Schädigung bedingter Riss (Ruptur) der Achillessehne. Meist kommt es zu einer vollständigen Trennung der Sehne; ein unvollständiger Anriss der Achillessehne (Teilriss: die sogenannt partielle Achillessehnenruptur) ist selten.

Oft liegt der Achillessehnenriss an der schmalsten Stelle der Sehne im Übergangsbereich zwischen Muskel und Sehne etwa fünf bis sechs Zentimeter oberhalb des Ansatzes am Fersenbein. Gelegentlich kommt es auch zu einem Achillessehnenabriss im Bereich der Ansatzstelle.

Achillessehne

Die bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) meist vollständig durchtrennte Achillessehne (Tendo calcaneus) ist die längste und kräftigste Sehne des menschlichen Körpers: Sie ist zehn bis zwölf Zentimeter lang, hat einen Durchmesser von einem halben bis einem Zentimeter. Sehnen sind bandartige Strukturen im menschlichen Körper, welche die Muskeln mit den Knochen verbinden und somit bei der aktiven Bewegung der Gelenke helfen. Sie sind daher für die Fortbewegung unverzichtbar.

Die Achillessehne, die sich praktisch nicht dehnen lässt, verbindet den kräftigen dreiköpfigen Wadenmuskel (Musculus triceps surae) mit der Hinterkante des Fersenbeins. Durch die Haut ist die Achillessehne an der Rückseite des Unterschenkels knapp oberhalb der Ferse gut tastbar.

Die Achillessehne ermöglicht das Absenken des Fusses im Sprunggelenk gegen grossen Widerstand und spielt deshalb beim Gehen und Laufen eine wesentliche Rolle. Besonders bei sportlichen Aktivitäten (Springen, Richtungswechsel, Velofahren, Rennen) ist die Achillessehne Belastungen ausgesetzt, die das Vielfache des Körpergewichts betragen können. Daher sind viele Sportler (z.B. Leichtathleten) vom Achillessehnenriss betroffen.

Häufigkeit

Männer sind fünfmal häufiger von einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) betroffen als Frauen. Da ein gewisser Verschleiss der Sehne offenbar den Achillessehnenriss begünstigt, tritt die Verletzung am häufigsten in der Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen auf. Die gerissene Achillessehne ist eine der häufigsten Sportverletzungen.

Historisches

Die Bezeichnung der beim Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) betroffenen Achillessehne geht auf Historisches zurück: In der griechischen Mythologie war Achilles (oder auch Achill) der Sohn des Königs Peleus und seiner Frau Thetis. Seine Mutter machte ihn unverwundbar, jedoch mit Ausnahme seiner Ferse. Vor Troja tötete Achilles im Zweikampf den Trojaner Hektor, später aber traf dessen Bruder Paris mit einem vom Gott Apoll gelenkten Pfeil Achilles tödlich an der Ferse.

Aus dieser griechischen Sage stammt die Überlieferung, dass die Achillesferse die Schwachstelle des Menschen darstellt. Daher verwendet man den Begriff Achillesferse im übertragenden Sinne, um den schwächsten Teil eines Ganzen darzustellen.

Dass der Achillessehnenriss die Gehfähigkeit einschränkt, machte man sich früher auf grausame Weise zunutze: Das Durchtrennen beider Achillessehnen war eine Methode, um Gefangene oder Sklaven in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken und sie so an einer Flucht zu hindern.

3. Ursachen

Einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) liegen als Ursachen meist plötzliche hohe Belastungen der Sehne zugrunde – zum Beispiel eine sportliche Tätigkeit, welche die mechanische Belastbarkeit des Sehnengewebes überschreitet. Ein Achillessehnenriss durch direkte Gewalteinwirkung, wie beispielsweise durch ein Messer oder einen scharfen Gegenstand, ist äusserst selten.

In vielen Fällen ist das Gewebe der Achillessehne bereits im Vorfeld geschädigt und weniger belastbar, so dass es eher zu einem Achillessehnenriss kommen kann. Eine solche verminderte Belastbarkeit kann ihre Ursachen zum Beispiel in Erkrankungen wie Diabetes mellitus haben. Auch Verschleisserscheinungen, die mit zunehmendem Alter auftreten, können eine Achillessehnenruptur begünstigen.

4. Symptome

Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) äussert sich durch verschiedene, teils typische Symptome. Kennzeichnend für einen vollständigen Achillessehnenriss ist ein lauter Knall, der sogenannte Peitschenschlag, der bei plötzlicher intensiver Belastung der Achillessehne zu hören ist – zum Beispiel bei einem schnellen Antritt. Beim Riss der Achillessehne treten kurz heftige, stechende Schmerzen auf, die sich für die Betroffenen anfühlen, als würden sie einen Tritt gegen die Sehne bekommen.

Ist die Achillessehne gerissen, können sich als weitere Symptome Dellen und Blutungen im Verlauf der Sehne bilden, zudem können Schwellungen zu sehen sein. Allerdings entsteht beim Achillessehnenriss oft nur eine geringe Schwellung über der Ferse, da der sehr elastische Sehnenschlauch bei Durchtrennung der Achillessehne erhalten bleibt und ein Einbluten in das umliegende Gewebe im Anschluss verhindert.

5. Diagnose

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist die Diagnose in den meisten Fällen eindeutig und einfach. Die typische Beschreibung des Unfallhergangs, eine zu tastende Delle an der Haut über der Achillessehne und die Unfähigkeit, im einbeinigen Stand auf dem verletzten Bein die Ferse vom Boden abzuheben, weisen verlässlich auf einen vorliegenden Achillessehnenriss hin.

Bei Verdacht auf einen Achillessehnenriss ist der Thompson-Test hilfreich für die Diagnose. Hierbei begibt man sich in Bauchlage und lässt den betroffenen Fuss frei hängen, wobei der Arzt die Wadenmuskeln zusammendrückt. Bei intakter Achillessehne bewegen sich die Zehen in Richtung der Fusssohle. Ist die Achillessehne gerissen, bleibt dieser Reflex aus.

Daneben kommen bildgebende Verfahren bei der Diagnose einer Achillessehnenruptur zum Einsatz: Mithilfe einer Röntgenuntersuchung ist es möglich, einen knöchernen Ausriss beim Achillessehnenriss auszuschliessen. Eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ermöglicht es, die Rissstelle genau zu bestimmen und zu überprüfen, wie weit die Enden der gerissenen Sehne auseinander liegen.

6. Therapie

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) zielt die Therapie darauf ab, die Belastbarkeit der Achillessehne und eine volle Funktionsfähigkeit im oberen Sprunggelenk wiederherzustellen. Dies kann sowohl konservativ (d.h. ohne Operation) als auch operativ gelingen, wobei im Einzelfall abzuwägen ist, welche Methoden zum Einsatz kommen. Wichtig ist in jedem Fall, nach dem Achillessehnenriss frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen – obwohl schon nach kurzer Zeit kaum noch Schmerzen auftreten und die verletzte Stelle nicht stark anschwillt.

Inzwischen ist man beim Achillessehnenriss davon abgerückt, den betroffenen Fuss – wie lange Zeit üblich (sowohl nach operativer als auch nach konservativer Behandlung) – mit einem Gips mehrere Wochen lang ruhig zu stellen. An Stelle dieser Massnahme ist mittlerweile eine frühzeitige, eingeschränkte Bewegungstherapie der Achillessehnenruptur, die sogenannte funktionelle Behandlung, gerückt. Hierbei kommen Spezialschuhe zum Einsatz, die es – mit einer entsprechenden Fersenerhöhung und einer unbiegsamen Zunge ausgestattet – schon einige Tage nach dem Riss der Achillessehne ermöglichen, den Fuss voll zu belasten. Da nach einem Achillessehnenriss die Dauer der Heilung mindestens sechs Wochen beträgt, ist die funktionelle Behandlung ebenso lange erforderlich.

Erste Hilfe

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) beschränkt sich die Erste Hilfe auf eine örtliche Behandlung der Fersenregion mit Eis. Ausserdem ist es ratsam, die Betroffenen beim Gehen zu unterstützen, da ein Auftreten auf das verletzte Bein zu vermeiden ist. Hierzu sind entweder Gehstützen, eine Transportliege oder die Hilfe von anderen Personen geeignet.

Konservativ

Beim Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) kann unter Umständen eine konservative Therapie erfolgreich sein (konservativ heisst: ohne Operation). Diese Behandlung kommt vor allem bei einem unvollständigen Riss (Teilruptur) der Achillessehne und bei älteren, wenig aktiven Menschen infrage. Je früher die konservative Behandlung beginnt, desto grösser ist die Chance, dass sie erfolgreich ist.

Voraussetzung dafür, dass bei einer Achillessehnenruptur die Therapie konservativ klappt, ist: Die Rissenden der Achillessehne müssen Kontakt miteinander haben, wenn sich der um etwa 20 Grad abgesenkte Fuss in der sogenannten Spitzfussstellung befindet. Dies kann ein erfahrener Sportarzt unmittelbar nach dem Achillessehnenriss mit einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) sicherstellen.

Wenn es nach der Achillessehnenruptur gelingt, konservativ einen Kontakt der Rissenden sicherzustellen, dann heilen die Enden – ähnlich wie die nach einer Schnittverletzung wieder zusammenwachsende Haut. Zur Ruhigstellung ist es bei der konservativen Therapie der Sehnenverletzung eventuell erforderlich, etwa drei bis fünf Tage lang einen Gips zu tragen. Anschliessend erhalten Sie einen Spezialschuh. Trotz Achillessehnenriss können Sie mit diesem Schuh den Fuss nach kurzer Zeit bereits voll belasten, ohne die Heilung zu stören. Die Spezialschuhe sind in den ersten drei bis vier Wochen Tag und Nacht zu tragen, dann nur noch tagsüber.

Während die Achillessehnenruptur heilt, lockt der Bluterguss im Bereich der Rissenden verschiedene Zellen aus dem Körper an, die eine narbige Verbindung zwischen den Enden herstellen und den Bluterguss schliesslich beseitigen. Bei diesem Vorgang kann die Achillessehne eine Verdickung zeigen, wobei sie bis auf das Doppelte des normalen Umfangs anwachsen kann. Im weiteren Verlauf sind regelmässige Kontrollen beim Sportarzt empfehlenswert, gegebenenfalls mit einer Ultraschalluntersuchung. Sechs bis acht Wochen nach dem Achillessehnenriss und erfolgreicher konservativer Behandlung können Sie den Fuss in der Regel wieder normal belasten.

Operation

Die beim Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) zur Therapie eingesetzte Operation hat im Vergleich zur konservativen (d.h. nicht-operativen) Behandlung den Vorteil, dass die operativ behandelte Achillessehne seltener erneut reisst. Andererseits kommt es durch eine Operation häufiger zu Komplikationen (z.B. Störung der Wundheilung, Infektion der Wunde) als durch konservative Verfahren. Wenn der Wunsch besteht, auch nach dem Achillessehnenriss wieder Sport zu treiben, ist eine operative Therapie ratsam.

Bei einem Achillessehnenriss besteht die operative Therapie darin, die Rissenden der Achillessehne wieder zusammenzunähen. Die Operation beginnt damit, dass der Operateur einen sechs bis acht Zentimeter langen Hautschnitt über der Achillessehne anlegt und den Sehnenschlauch öffnet, der eine wichtige Ernährungsfunktion für die Sehne darstellt. Je nach Befund kann er mit speziellen Nahtmaterialien, die der Körper nach einiger Zeit meist abbaut, die Sehne zusätzlich durchflechten, um die mechanische Festigkeit der Reparaturmassnahme zu erhöhen.

Nach der Operation ist es erforderlich, den vom Achillessehnenriss betroffenen Fuss einige Tage lang in einem Gips ruhig zu stellen, bis die Hautwunde geheilt ist. Anschliessend ist eine frühfunktionelle Behandlung, ähnlich der konservativen Therapie nach einer Achillessehnenruptur, möglich.

Nachbehandlung

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) spielt die im Anschluss an die Therapie stattfindende funktionelle Nachbehandlung eine grosse Rolle: Sie ist besonders wichtig, um die volle Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit der Achillessehne wiederherzustellen. Bereits nach kurzer Zeit ist das Bein mithilfe der Spezialschuhe wieder voll belastbar. Verheilt der Achillessehnenriss ungestört, kann nach drei Wochen bereits eine Physiotherapie erfolgen.

Sechs bis acht Wochen nach der Achillessehnenruptur können die Betroffenen auf Schiene oder Schuhe verzichten. Anschliessend ist zur Nachbehandlung ein gezieltes Training erforderlich, um die Wadenmuskulatur wieder zu stärken. Frühestens vier Monate nach dem Achillessehnenriss ist das Bein wieder belastbar. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Reissfestigkeit der Achillessehne (sowohl bei konservativer als auch bei operativer Therapie) auch ein Jahr nach ihrem Riss noch nicht völlig wiederhergestellt ist.

7. Vorbeugen

Einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) können Sie bedingt vorbeugen: Hauptauslöser für einen Achillessehnenriss sind Verschleiss- oder Abnutzungsprozesse innerhalb der Sehne. Von diesen Abnutzungsprozessen sind alle Menschen ab dem 20. bis 25. Lebensjahr betroffen. Gleichzeitig führt ein schlechter Trainingszustand dazu, dass das gesamte Muskel-Sehnen-System weniger elastisch ist. Dies begünstigt das Auftreten der Sehnenverletzung. Demnach besteht besonders bei Menschen, die eher wenig Sport treiben, ein höheres Risiko, dass ihre Achillessehne bei ungewohnter Belastung reisst.

Wenn Sie einem Achillessehnenriss so gut wie möglich vorbeugen möchten, sorgen Sie demnach bei körperlichen und sportlichen Belastungen am besten für eine gewisse Regelmässigkeit beziehungsweise steigern Sie die Belastung lieber allmählich. Vor allem aber ist es wichtig, extrem schnelle, abrupte und damit starke Belastungen zu vermeiden (wie sie zum Beispiel beim Squashspielen erforderlich sind), da sie besonders häufig zu einer Achillessehnenruptur führen. Zudem ist es ratsam, dass Sie vor dem Sport eine sorgfältige und ausreichende Aufwärmphase einhalten und die körperliche Aktivität langsam ausklingen lassen.

Prognose

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) hängen Verlauf und Prognose in hohem Mass von der Behandlung ab: Durch fachgerechte Therapie und konsequente Nachbehandlung mit einer Physiotherapie gelingt es fast immer, die Belastbarkeit der Achillessehne und die Funktion des Sprunggelenks wiederherzustellen und so die vor dem Achillessehnenriss bestehende Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen.

Für Spitzensportler aus den Sprung- und Laufdisziplinen ist die Prognose nach einem Achillessehnenriss im Hinblick auf die sportliche Karriere dagegen weniger günstig: Für sie bedeutet eine gerissene Achillessehne oft das Ende der Karriere, da sie die volle Kraft auch trotz bester Nachbehandlung nicht wiedererlangen können.

Komplikationen

Ob es bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) im Verlauf der Heilung zu Komplikationen kommt, hängt auch von der eingesetzten Therapie ab: Eine operativ behandelte Achillessehnenruptur ist häufiger mit Wundheilungsstörungen oder Infektionen der Wunde verbunden als ein konservativ (also ohne Operation) behandelter Riss der Achillessehne.

Nach der Operation einer Achillessehnenruptur können dann länger anhaltende Schwellungen auftreten, die im Verlauf der Therapie zum Beispiel bei der Anpassung der Schuhe unter Umständen kleinere Problemen verursachen. Weitere nach einem Achillessehnenriss mögliche Komplikationen sind leichtere Sensibilitätsstörungen, vor allem im Bereich der Ferse und Knöchel.