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1.  Überblick

Menschen mit Burn-out-Syndrom fühlen sich innerlich ausgebrannt und emotional erschöpft. Häufig stellen sie eigene Bedürfnisse in den Hintergrund. Der Begriff Burnout-Syndrom kam erstmals Mitte der 1970er Jahre auf.

Menschen, die stark in ihrem Beruf aufgehen und sich dabei für andere Menschen aufopfern, sind besonders oft vom Burn-out-Syndrom betroffen. Häufig geschieht dies in Berufen wie Lehrer, Arzt oder Krankenpfleger. Prinzipiell kann jedoch jeder, unabhängig vom Beruf, am Burn-out-Syndrom erkranken, zum Beispiel auch durch familiäre Belastungen.

Das Burnout-Syndrom entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Anfangs sehr motivierte und engagierte Personen resignieren langsam und ziehen sich gesellschaftlich immer mehr zurück. Schliesslich kommt es zu körperlichen Beschwerden wie zum Beispiel:


Die Ursachen des Burn-out-Syndroms sind vielfältig und können stark variieren. Meist spielen starke Belastungen verschiedener Art beziehungsweise über lange Zeit andauernder Stress in Beruf oder Familie eine Rolle. Insbesondere, wenn gleichzeitig die eigene Leistung nicht oder nur wenig anerkannt wird und der Betroffene Stress für sich ungünstig bewältigt. Von Burn-out Betroffene achten nicht genug darauf, sich Phasen der Ruhe und Entspannung zu gönnen und verdrängen über lange Zeit Warnsignale des Körpers.

Für die Therapie des Burn-out-Syndroms ist es wichtig, dass Betroffene selbst erkennen, dass sie Hilfe benötigen und diese auch für sich annehmen. Langfristig ist es für sie notwendig, bisherige Verhaltensmuster und Gewohnheiten zu ändern und Wert auf eine gesunde Lebensweise zu legen. Betroffene müssen lernen, eigene Bedürfnisse zu erkennen und beachten. Beruflicher Alltag und Entspannung müssen in Balance gelangen.

Wer sich frühzeitig Hilfe sucht und aktiv an der Therapie mitarbeitet, hat gute Aussichten auf eine Besserung des Burn-out-Syndroms.

Schätzungen zufolge sind etwa 10 Prozent aller Arbeitnehmer, die in...

Forschungsbedarf

Ist Burnout tatsächlich ein eigenes Krankheitsbild? Hierüber konnten sich Mediziner bislang nicht einigen. Manche Experten glauben, dass sich hinter der Diagnose «Burn-out» eigentlich andere Krankheiten verstecken, zum Beispiel psychische Erkrankungen wie eine Depression.

Das Fehlen einer klaren Definition erschwert es, zu dem Thema zu forschen – auch klare Aussagen über die Häufigkeit von Burn-out sind dadurch im Grunde nicht möglich und reine Spekulation. Dennoch findet sich auf immer mehr Krankschreibungen die Diagnose Burn-out. Ein eigener ICD-10-Code existiert für Burn-out bislang nicht. In der Regel behelfen sich Ärzte hier deshalb mit dem ICD-10-Code Z73, der für «Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung» steht.

Unter dem Begriff Burn-out-Syndrom versteht man einen Zustand totaler körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung sowie verringerter Leistungsfähigkeit. Übersetzt bedeutet der aus dem Englischen stammende Begriff Burnout so viel wie «Ausbrennen». Personen mit Burnout fühlen sich extrem erschöpft und häufig innerlich leer. Das Burn-out-Syndrom tritt vor allem bei Menschen in sozialen Berufen auf oder anderen Berufen, bei denen man sich sehr um andere Menschen kümmert.

Zu den Burn-out-gefährdeten Berufen zählen zum Beispiel:

  • Sozialarbeiter
  • Arzt
  • Lehrer
  • Kranken- und Altenpfleger

Aber auch Personen anderer Berufsgruppen können vom Burn-out-Syndrom betroffen sein. Oft erkranken auch Personen mit grosser familiärer Belastung an Burnout.

Häufigkeit

Schätzungen zufolge sind etwa 10 Prozent aller Arbeitnehmer, die in Risikoberufsgruppen arbeiten, vom Burn-out-Syndrom betroffen. 20 bis 30 Prozent aller Personen in solchen Berufen sollen gefährdet sein, am Burn-out-Syndrom zu erkranken.

Da es bislang jedoch aus wissenschaftlicher Sicht keine Klarheit darüber besteht, wie genau sich ein Burnout-Syndrom definiert, lassen sich auch keine klaren Aussagen über die Häufigkeit treffen. Selbst wenn in den Medien immer wieder teils beeindruckende Zahlen verbreitet werden: Zuverlässige Zahlen gibt es im Grunde nicht.

Die genauen Ursachen für das Burnout-Syndrom sind bisher nicht ausreichend geklärt. Mögliche Ursachen finden sich jedoch in den Belastungen beziehungsweise Überlastungen des jeweiligen Berufsumfeldes. Hierzu zählen unter anderem:

  • schlechtes Betriebsklima
  • übermässiger Stress
  • schwelende Konflikte
  • unklare Hierarchien
  • Mobbing
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust


Vermutlich begünstigt das Zusammenspiel aus psychischen Faktoren und Belastungen im Job das Entstehen eines Burn-out-Syndroms.

Das Burn-out-Syndrom scheint eine Folge von grossem Idealismus, überhöhten Erwartungen an den Job und der tagtäglichen Wirklichkeit zu sein. Gerade Menschen, die mit grossem Engagement für andere da sind, deren Leistungen aber kaum durch Vorgesetzte anerkannt werden, haben ein erhöhtes Risiko, sich innerlich zu verausgaben. Weitere Risikofaktoren für das Burn-out-Syndrom sind unter anderem:

  • ausgeprägter Perfektionsdrang
  • starker Ehrgeiz
  • starkes Verantwortungsbewusstsein
  • Drang, alles allein managen zu wollen

Das Burn-out-Syndrom ist das Ergebnis eines längeren Prozesses, bei dem eine anfänglich starke Begeisterung schliesslich in Ernüchterung, Frustration und Gleichgültigkeit umschlägt.

Das Burn-out-Syndrom ist kein einheitliches Krankheitsbild. Vielmehr können verschiedenste körperliche oder psychische Symptome auftreten, die sich nicht plötzlich, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg entwickeln. Für die körperlichen Symptome finden sich beim Burn-out-Syndrom jedoch keine organischen Ursachen, sie entstehen psychosomatisch – das heisst psychische Probleme führen hier zu Beschwerden, die sich körperlich äussern.

Als körperliche Symptome können beim Burn-out-Syndrom unter anderem auftreten:

Häufige psychische Anzeichen sind beim Burn-out-Syndrom zum Beispiel:

  • sinkendes Selbstvertrauen
  • stärkere Verletzlichkeit in Bezug auf Enttäuschungen oder Verluste
  • erhöhte Stressanfälligkeit
  • sinkende Arbeitszufriedenheit
  • Anzeichen einer Depression wie z.B. gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit oder Interessenverlust

Betroffene bemerken meist zuerst die einzelnen körperlichen oder psychischen Beschwerden und wenden sich in der Regel deswegen an ihren Arzt. Um festzustellen, ob ein Burn-out-Syndrom hinter den Symptomen steckt, muss der Arzt bei körperlichen Beschwerden zuerst mögliche körperliche Ursachen ausschliessen.

Sind keinerlei körperliche Ursachen zu finden, ist möglicherweise eine Überweisung zum Psychologen sinnvoll. Dieser kann sich mit der genauen Lebenssituation des Betroffenen auseinandersetzen und berufliche, familiäre oder partnerschaftliche Aspekte beleuchten und Überlastungssituationen ausmachen. Denn als mögliche Ursache für die Beschwerden müssen psychische Erkrankungen wie etwa eine Depression ausgeschlossen werden, obwohl diese nicht immer klar vom Burn-out-Syndrom zu trennen ist.

Weitere mögliche Ursachen, die ausgeschlossen werden sollten, sind zum Beispiel:

Erst wenn sicher ist, dass keine körperlichen Ursachen zu den Beschwerden führen und auch keine psychische Erkrankung wie eine Depression vorliegt, kann ein Burn-out-Syndrom als Diagnose in Betracht gezogen werden.

Burn-out-Test

Manche Ärzte setzen spezielle Fragebögen ein, um herauszufinden, ob beim Betroffenen eventuell ein Burn-out-Syndrom vorliegt. Ein gängiger Fragebogen ist zum Beispiel der sogenannte «Maslach-Burn-out-Inventory» (MBI), der ursprünglich Forschungszwecken diente und im Grunde nicht als Diagnosehilfsmittel gedacht war.

Egal, welcher Fragebogen nun zum Einsatz kommt, das Problem bei allen Fragebögen bleibt, dass es bislang keine einheitliche Definition des Krankheitsbildes Burn-out-Syndrom gibt. Deshalb ist die Aussagekraft solcher Fragebögen mit Vorsicht zu geniessen, denn man weiss im Grunde nicht, ob sie tatsächlich Aufschlüsse über das Vorliegen eines Burn-outs geben, geschweige denn andere Erkrankungen ausschliessen können.

Beim Burn-out-Syndrom richtet sich die Therapie vor allem danach, welche Beschwerden genau vorliegen und wie stark diese sind. Jede Behandlung sollte individuell auf den Betroffenen ausgerichtet sein. Je früher Sie mit einer Therapie beginnen, desto günstiger wirkt sich dies auf den Krankheitsverlauf aus.

Je eher Burn-out-Betroffene selbst erkennen und akzeptieren, dass sie Hilfe brauchen, desto besser sind die Therapieaussichten. Nach diesem wichtigen ersten Schritt sollte man als nächstes versuchen, sich selbst zu entlasten und bekannte Stressauslöser so weit wie möglich zu meiden.

Versuchen Sie ausserdem, sich Zeit und Raum für Dinge zu nehmen, die Sie zufrieden machen, wie zum Beispiel Hobbys, Spaziergänge in der Natur oder Sport. Frischen Sie Kontakte zu Freunden und Familie wieder auf, die Sie zuvor vernachlässigt haben. Soziale Kontakte aufrechtzuhalten, ist sehr wichtig – ebenso, Hilfe von Freunden oder Verwandten anzunehmen. Dies stärkt Ihr Selbstwertgefühl und bestätigt, dass Sie nicht nur auf sich selbst gestellt sind.

Beleuchten Sie Ihren eigenen Perfektionsdrang und fahren Sie diesen falls notwendig runter. Lassen Sie auch einmal «fünfe gerade sein». Das Gleiche gilt für unrealistische oder überhöhte Vorstellungen von Ihrem Arbeitsplatz.

Sind Sie in der Lage, Hilfe durch Ärzte und Therapeuten bei der Behandlung des Burn-out-Syndroms zu akzeptieren, können verschiedene Ziele angestrebt werden. Dazu gehört zum einen, Ihre eigenen sozialen Fähigkeiten zu verbessern und sich vor allem besser abgrenzen zu können. Sie lernen, eigene Belange besser gegen andere zu vertreten und mit Konflikten umzugehen. Unangenehme Arbeiten und zusätzliche Aufgaben sollen Sie ablehnen können und dürfen.

Zum anderen ist es wichtig, dass Sie sich selbst besser einschätzen lernen und Zeitfresser erkennen. Zu viele oder übermässig lange Besprechungen lassen sich zum Beispiel im Gespräch mit dem Vorgesetzten unter Umständen schnell verkürzen oder in ihrer Zahl verringern. Zeitmanagement-Seminare können Ihnen helfen, die eigene Zeitplanung zu verbessern.

Mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie lassen sich zudem negative Handlungsmuster oder Einstellungen erkennen und gezielt verändern. Unter Umständen kann auch eine tiefenpsychologische Therapie angebracht sein. Sind die Beschwerden des Burn-out-Syndroms sehr stark ausgeprägt, ist es unter Umständen sinnvoll, die psychotherapeutische Behandlung stationär in einer Klinik durchzuführen.

Bei ausgeprägtem Burnout-Syndrom helfen kurzfristig Antidepressiva oder Medikamente gegen Schlafstörungen.

Tipps zur kurzfristigen Entspannung

Zur kurzfristigen Entspannung können Sie ganz verschiedene Mittel einsetzen:

  • Atmen Sie tief durch und strecken Sie sich. Wiederholen Sie dies für etwa ein bis zwei Minuten.
  • Lenken Sie Ihre Gedanken vom Stressauslöser weg und richten Sie sie auf etwas Schönes bzw. Neutrales. Hören Sie z.B. Musik oder denken Sie an Ihr nächstes Urlaubsziel.
  • Reden Sie sich selbst gut zu: «Ich kann das.», «Das schaffe ich schon.», etc.
  • Reagieren Sie Ihren Stress körperlich ab, indem Sie z.B. im Treppenhaus die Treppe rauf- und runterlaufen oder machen Sie etwa 30 Liegestützen.

Strategien zur Stressbewältigung

Langfristig sollten Burn-out-Betroffene versuchen, bessere Strategien zur Stressbewältigung im Alltag zu entwickeln. Hilfreich sind hier zum Beispiel Entspannungstechniken wie:

  • autogenes Training
  • Yoga
  • Meditation
  • Bewegungstherapie mit isometrischen Übungen der Halswirbelsäule sowie der Brust- und Lendenwirbelsäule: Bei diesen Übungen bleibt die Muskellänge trotz wechselnder Muskelkraft gleich, z.B. wenn man die Finger auf Brusthöhe ineinander verhakt und die Ellenbogen rechts und links nach aussen zieht.

Erkennen und akzeptieren Betroffene mit Burn-out-Syndrom, dass sie Hilfe brauchen und nehmen diese an, sind die Aussichten auf eine Besserung langfristig gut.

Ohne Behandlung zeichnet sich das Burn-out-Syndrom zu Beginn durch eine starke psychische Erschöpfung sowie ein deutliches Überengagement in Beruf oder Familie aus. Die anfängliche Begeisterung für die Arbeit flacht jedoch ab und wird im weiteren Verlauf immer weniger. Betroffene beginnen, sich innerlich von ihrem Job zu distanzieren – man spricht hier von einer inneren Kündigung.

Die zuvor vorhandene Motivation wandelt sich langsam in das Gefühl, versagt zu haben. Einige Burn-out-Betroffene legen plötzlich ein unerwartet aggressives Verhalten an den Tag und reagieren auf Kunden, Arbeitskollegen, Schüler oder Patienten immer gereizter. Möglicherweise äussern sie verallgemeinernde und feindselige Vorwürfe an alle in ihrer Umgebung. Negative Ansichten nehmen deutlich zu und Fehlzeiten im Job häufen sich.

Das emotionale, gesellschaftliche und geistige Leben tritt bei Burn-out-Betroffenen zunehmend in den Hintergrund. Sie verlieren immer mehr das Gefühl für die eigenen Bedürfnisse. Auf Alltag und Erlebnisse reagieren Personen mit Burn-out-Syndrom schliesslich fast nur noch zynisch, ironisch oder sarkastisch. Betroffene nehmen immer weniger aktiv am gesellschaftlichen Leben teil und ziehen sich zunehmend zurück. Körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Muskelverspannungen treten nun vermehrt auf.

Burn-out-Betroffene versuchen in dieser Phase häufig, ihre Beschwerden mit Medikamenten zu bekämpfen und nehmen nicht selten Beruhigungs- oder Aufputschmittel, aber auch Schlaf- und Schmerzmittel zu sich. Ebenso greifen viele vermehrt zu Rauschmitteln wie Alkohol. Es besteht die Gefahr, abhängig zu werden.

Unbehandelt steigert sich das Burn-out-Syndrom im weiteren Verlauf schlimmstenfalls zu einem extrem starken Gefühl der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Betroffene sehen zu diesem Zeitpunkt oft keinen Sinn mehr im Leben und entwickeln möglicherweise Selbstmordgedanken. Eine frühzeitige Behandlung ist deshalb umso wichtiger.

Einem Burn-out-Syndrom können Sie vorbeugen, indem Sie bereits bei ersten Anzeichen von starkem beruflichem oder familiärem Stress Gegenmassnahmen ergreifen.

Eine Frage der Balance

Generell können Ihnen alle Massnahmen, mit denen Sie Stress verringern, dabei helfen, einem Burn-out-Syndrom vorzubeugen. Grundvoraussetzung ist, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Belastungen in Beruf/Familie und Entspannung beziehungsweise Freizeit zu finden. Lassen Sie übermässige Belastungen, ob in Beruf oder Familie, nicht zum Dauerzustand werden. Diese sollten möglichst nur kurzfristig auftreten oder rasch verringert werden.

Regelmässige Arbeitstreffen

Im Berufsalltag helfen hier zum Beispiel regelmässige Arbeitstreffen, in denen Sie sich mit Kollegen über berufliche Dinge austauschen und diese dadurch besser in ihrer Bedeutsamkeit einordnen können. Bestehen berufliche Probleme, können Sie gemeinsam mit Kollegen Lösungsstrategien erarbeiten. Regelmässige Treffen bewirken auch, dass Sie sich nicht isoliert fühlen und nicht das Gefühl haben, alles allein schaffen zu müssen. Bei solchen Arbeitstreffen ist es wichtig, dass positives Feedback erteilt beziehungsweise die Leistung des Einzelnen auch gewürdigt wird.

Wahrnehmung trainieren

Trainieren Sie Ihre Eigen- und Fremdwahrnehmung und finden Sie heraus, welche Umstände zu Ihrem Burn-out-Syndrom beitragen und ob Sie diese verändern können. Versuchen Sie im Job, Aufgaben auch an andere zu delegieren und nicht alles allein in der Hand zu haben. Bemühen Sie sich, weniger nach Perfektion zu streben.

Nein sagen lernen

Stellen Sie fest, was Ihre Bedürfnisse oder Ziele im Leben sind und wo sich Ihre Grenzen befinden. Suchen Sie in Ihrer Freizeit Ausgleich zum Stress und gehen Sie dort Interessen nach, die Sie entspannen und Ihnen Spass machen. Soziale Kontakte sollten Sie pflegen, allerdings ohne mit übergrossem Engagement darin aufzugehen. Lernen Sie, sowohl im Beruf als auch im Freundes- oder Familienkreis einmal Nein zu sagen, anstatt sich für andere aufzuopfern.

Gesunde Lebensweise

Achten Sie verstärkt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Ballaststoffen, viel frischem Obst und Gemüse. Bevorzugen Sie leicht verdauliche Speisen und verzichten Sie auf schweres Essen. Alkohol oder Kaffee sollten Sie möglichst nur in Massen geniessen und nicht als tägliches Werkzeug zur vermeintlichen Stressentlastung nutzen. Auch Zigaretten sollten Sie meiden. Bewegen Sie sich täglich wenigstens 30 Minuten und powern Sie sich dabei ruhig aus. Fahren Sie Rad, gehen Sie spazieren oder joggen Sie. Das baut Stress ab.

Entspannung suchen

Entspannungstechniken können Ihnen helfen, dem Alltagsstress gelassener zu begegnen. Dazu gehören etwa

  • autogenes Training,
  • Atemübungen oder
  • progressive Muskelentspannung.

Aber auch Yoga, Meditation, Qigong oder Tai-Chi wirken Stress positiv entgegen. Achten Sie darauf, im Alltag auch regelmäßig Ruhepausen einzulegen.

Je nach persönlicher Lage kann langfristig unter Umständen ein Arbeitsplatzwechsel helfen.